Krummennaab
10.12.2025 - 16:22 Uhr
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Gemeinderat stimmt „Winterbauheizung“ für Soziales Zentrum zu

Damit die Bauarbeiten beim „Sozialen Zentrum Krummennaab“ weitergehen könne, braucht es eine Winterheizung. Diesem Ansinnen der beteiligten Firmen stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Die Kosten dafür belaufen sich auf 7.937 Euro brutto.

Damit der Bau im Sozialen Zentrum auch in den Wintermonaten weiter gehen kann, ist eine "Winterbauheizung" nötig. Die Gemeinde hatte dafür schon die Zustimmung erteilte, der Gemeinderat stimmte nun nachträglich zu. Bild: nza
Damit der Bau im Sozialen Zentrum auch in den Wintermonaten weiter gehen kann, ist eine "Winterbauheizung" nötig. Die Gemeinde hatte dafür schon die Zustimmung erteilte, der Gemeinderat stimmte nun nachträglich zu.

Damit die Bauarbeiten im „Sozialen Zentrum Krummennnab“ auch in den Wintermonaten weiter gehen können, fordern die beteiligten Firmen den Bau einer „Winterheizung“. Zumal die Lieferung der Fernwärmeübergabestation wegen Lieferproblemen und der damit verbundene Einbau dieser Station sich wohl etwas in die Länge ziehen wird. Die Gemeinde schrieb deshalb mehrere Firmen an, um ein Angebot für eine „Winterheizung“ zu erhalten. Es kam aber nur ein Angebot: Die Firma Ertl aus Waldthurn war die einzige Firma, die eine Winterbauheizung in der entsprechenden Größe anbieten konnte.

Diese Firma erhielt von der Gemeinde schon vor einigen Tagen den Zuschlag für diese Heizung zum Angebotspreis von 7.937,30 Euro. Die Heizung wird übrigens mit Strom betrieben, so dass der Gemeinde noch weitere Kosten entstehen werden. Dennoch, damit können nun die laufenden Bauarbeiten ohne zeitliche Verzögerung weiter voran getrieben werden. Der Gemeinderat Krummennaab stimmte der Beauftragung nun nachträglich zu. Geschäftsstellenleiter Gerhard Streibelt dazu: „Hätten wir dies nicht gemacht, wäre die Baustelle gestanden. Deshalb mussten wir handeln“.

Der Gemeinderat fasste auch einen Grundsatzbeschluss, dass die Gemeinde Krummennaab für den Betrieb und die Nutzung des sogenannten Dorfplatzes und der Teeküche im „Sozialen Zentrum“ verantwortlich ist. Sie sicherte damit zu, dass dieses Projekt während der Zweckbindungsfrist wie beantragt betrieben und genutzt werden könne. Die Gemeinde werde deshalb alle Kosten, die durch die Leader-Förderung nicht gedeckt seien, übernehmen. Auch dieser Beschluss erfolgte einstimmig. Bürgermeisterin Marion Höcht sagt zudem, dass der Dorfplatz sowohl für Konzerte als auch für Feiern genutzt werden könne. Von der Leader-Förderung erwarte man eine Förderung von rund sechzig Prozent.

Vereinsförderung beschlossen

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vereinsförderung, die so Bürgermeisterin Marion Höcht, nach einem bestimmten Leitfaden errechnet werde. Einstimmig stimmte der Gemeinderat dieser Förderung zu. Der TSV Krummennaab erhält 1.800 Euro, die Schützengesellschaft 1998 Thumsenreuth 1.400 Euro. Der Kleintierzuchtverein B800 kann mit 350 Euro und der Ski- und Tennisclub mit 200 Euro rechnen.

Genehmigt wurde ferner ein Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage im Ortsteil Scheibe, sowie die Anschaffung zweier Spielgeräte für den Bürgerpark: Ein Zwei-Meter-Turm mit Röhrenrutsche (Kosten: 4.394,67 Euro) und ein kleiner Rutschturm, der 4.878,43 Euro brutto kostet.

Keine Flächen für Windenergie

Zum aktuellen Sachstand im Bereich Windenergie gab Geschäftsstellenleiter Gerhard Streibelt bekannt, dass es aller Voraussicht nach im Gemeindebereich keinerlei Flächen für die Windenergie gebe. Festgelegt wurden auch die Erfrischungsgelder für die Mitglieder der Urnen- und Briefwahlvorstände sowie die Entschädigung für den Wahlausschuss. Alle Mitglieder der Urnen- und Briefwahlvorstände erhalten 40 Euro, der Wahlvorsteher oder die Wahlvorsteherin und der Schriftführer bekommt noch einen Zuschlag zehn Euro extra. Der Wahlausschuss erhält eine Entschädigung von 20 Euro je Sitzung. Bei einer eventuellen Stichwahl würden die gleichen Festsetzungen gelten.

In ihrer „Weihnachtsansprache“ verwies Bürgermeisterin Marion Höcht auf die vielen großen und kleinen Aktionen, die in diesem Jahr gelungen seien, etwa die 3. Förderperiode für das „Quartiersmanagement Steinwaldnetz“, die Pflegelotsin, der Dorfladen, das Freizeitgelände Erlenweiher oder der Baustart des „Sozialen Zentrums“. „In Krummennaab läuft's“, so Höcht, die ausdrücklich allen für die konstruktive, kritische und kollegiale Zusammenarbeit dankte. Die Fraktionssprecher Andreas Heinz (CSU) Wolfgang Bauer (SPD) und Rainer Schwingshandl (Freie Wähler) betonten ebenso die stets gute Zusammenarbeit aller im Gemeinderat, und sparten auch nicht mit Lob für die Bürgermeisterin.

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