Krummennaab
14.12.2018 - 12:05 Uhr

Kaffee, Glühwein, Augenblicke

Beim adventlichen Senioren-Nachmittag gibt es Lieder und Geschichten zu hören. Weihnachtliche Leckereien dürfen freilich auch nicht fehlen. Mit einem ungewöhnlichen Krippenspiel sorgt die Grundschul-Theatergruppe für einen heiteren Moment.

Die „chaotische Krippenspiel-Probe“ wurde von der Theatergruppe der Krummennaaber Grundschule aufgeführt. Bild: wro
Die „chaotische Krippenspiel-Probe“ wurde von der Theatergruppe der Krummennaaber Grundschule aufgeführt.

Die roten Weihnachtssterne an den festlich gedeckten Tischen der Mehrzweckhalle erinnerten dran: Wir sind mitten in der „staaden Zeit“. Der Blick auf den immer dünner werdenden Jahreskalender verrät: Es ist Advent. Weihnachten naht mit großen Schritten. Die Krummennaaber Seniorenbeauftragte hatte wieder eine besinnlichen Adventsnachmittag angeregt und bekannte: „Ich freue mich, dass so viele meiner Einladung gefolgt sind.“ Gekommen waren auch Pfarrerin Nadine Schneider und die Vorsitzende des Senioren-Clubs „Unter uns“, Gertrud Zitzler. Unter den vorweihnachtlich gestimmten Gästen hatten auch Bürgermeister Uli Roth und 2. Bürgermeister Reinhard Naber Platz genommen.

In der Küche wurden derweil Kaffee, später auch Glühwein zubereitet. Plätzchen, Stollen und Lebkuchen lagen auf den Tellern bereit. Unerfüllt aber blieb der gemeinsam gesungene Wunsch, „Leise rieselt der Schnee“, den die Josefshofer Sängerinnen eingangs anstimmten und von Barbara Reichel am Akkordeon begleitet wurde. Auf die für draußen erhoffte weiße Pracht aber musste man verzichten. Nicht aber auf das angekündigte Krippenspiel, das die Krummennaaber Buben und Mädchen mit ihrer Grundschulrektorin Sigrid Reger-Scharf einstudiert hatten. Eigentlich war es gar kein richtiges Krippenstück, wie man es während dieser Tage gewohnt ist. Maria und Josef, auch die Engel und Hirten kamen darin vor. Ebenso auch ein Ochse und ein Esel. Das Stück handle vielmehr von einer Theaterprobe für ein Krippenspiel, wurde verraten. Chaotisch sei die Probe, war ebenfalls zu hören. Das merkte man dann auch. „Es ist zum Haare ausraufen, wie soll das nur ausgehen?“, klagte der Regisseur, der seine liebe Not damit hatte, den indisponierten Trompeter, die schwach spielenden Engel, textunsicheren Hirten und sogar eine glücklos agierende Heilige Familie zur erfolgreichen Premiere zu führen.

Geschichten und Lieder trugen Edeltraud Frank und Christa Böhm gemeinsam vor. Gemeindliche Grüße und dankbare Worte an die „Helferschar“ gerichtet, ergänzte Bürgermeister Uli Roth. „Ein Dankeschön für die fortwährende Unterstützung seitens der Gemeinde“, fügte Seniorenbeauftragte Anneliese Krenkel hinzu. Der adventliche Nachmittag bildete den Abschluss eines ereignisreichen Senioren-Jahres. „Das Programm für 2019 liegt bereits aus“, informierte Krenkel.

Der adventliche Nachmittag erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Alle Stühle waren besetzt. Bild: wro
Der adventliche Nachmittag erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Alle Stühle waren besetzt.
Nicht nur mit dem Hirtenvolk, auch mit seinen anderen Darstellern, hatte der Regisseur seine liebe Bühnen-Not. Bild: wro
Nicht nur mit dem Hirtenvolk, auch mit seinen anderen Darstellern, hatte der Regisseur seine liebe Bühnen-Not.
Musikalisch wurde der Nachmittag vom Josefshofer Hausg’sang – Christa Böhm und Edeltraud Frank (von rechts) - begleitet. Am Akkordeon spielte Barbara Reichl. Bild: wro
Musikalisch wurde der Nachmittag vom Josefshofer Hausg’sang – Christa Böhm und Edeltraud Frank (von rechts) - begleitet. Am Akkordeon spielte Barbara Reichl.
Der Einladung in die Mehrzweckhalle, zum Advendsnachmittag, folgten zahlreiche Senioren. Bild: wro
Der Einladung in die Mehrzweckhalle, zum Advendsnachmittag, folgten zahlreiche Senioren.
Geschichten und Lieder trug der Josefshofer Hausg’sang – Christa Böhm und Edeltraud Frank (von rechts) – vor. Bild: wro
Geschichten und Lieder trug der Josefshofer Hausg’sang – Christa Böhm und Edeltraud Frank (von rechts) – vor.
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