17.01.2020 - 11:55 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Bauausschuss Kümmersbruck stimmt Skatepark zu

Im Bauausschuss hat die Gemeinde Kümmersbruck einen eigenen Antrag vorgelegt. Dabei geht es um den beabsichtigten Bau eines Jugendtreffs und angeschlossenen Skateparks.

Hinter dem Sportzentrum soll ein Container-Jugendtreff und (im Vordergrund) eine Skate-Anlage entstehen.
von Klaus HöglProfil

Ein Thema, das schon jahrelang und in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal auf die Tagesordnung kam, doch nie den großen Durchbruch schaffte. Versuche waren aus den verschiedensten Gründen zum Scheitern verurteilt. Dem jetzigen Bauantrag gingen entsprechend Bauvoranfragen und Ortsbesichtigungen voraus. Ein Bedarf ist für Jugendliche auch für notwendig erachtet worden – also bekommt Kümmersbruck einen Jugendtreff mit lokaler Skateranlage, die zu den noch festzulegenden Öffnungszeiten auch für die Öffentlichkeit zugängig sein soll. Die Standortfrage ist geklärt: Der Jugendtreff (untergebracht in Containerbauweise), mit WC und Büroraum nebst Skateanlage sollen, grob gesagt, hinter dem Sportzentrum, zwischen Gemeindesportanlage und Hintereingang Umkleiden, errichtet werden.

Das Gebäude des Jugendtreffs soll rund 90 Quadratmeter groß werden. Die überbaute/versiegelte Fläche des Skateparks misst rund 450 Quadratmeter. Bürgermeister Roland Strehl hat im Bauausschuss die Kosten auf rund 150 000 Euro geschätzt, nicht eingeschlossen die Inneneinrichtung der Container. Erforderlich ist für den Jugendtreff auch pädagogisch geschultes Personal. Der Bauausschuss hat das Vorhaben nun auf den Weg gebracht.

„Wohnraum wird bei uns dringend benötigt“, stellte Herbert Breitkopf zu einem weiteren Tagesordnungspunkt fest. „Wir bieten und sorgen für Wohnraum in unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Roland Strehl in Bezug auf den Bauantrag der Stadt Amberg. Die will hart an der Stadtgrenze, jedoch im Kümmersbrucker Hoheitsgebiet, einen Neubau mit 33 Wohneinheiten plus dazu 19 Fertiggaragen errichten. Dagegen hatte der Kümmersbrucker Bauausschuss nichts einzuwenden. Der Bau soll stadteinwärts gesehen nördlich, auf der linken Seite der Staatsstraße 2165 vor dem Geschäft Radsport Schillinger entstehen, dort soll auch die Zu- und Abfahrt auf die Hauptstraße geregelt werden.

Bauen möchte auch der Geflügelzuchtverein 1880 Amberg, der bekanntlich in Lengenfeld, Zufahrt Bauhof/Siedlerheim/ASV Sportplätze/Waldkindergarten, seine Geflügelhalle gebaut hat. Schon seit rund einem Jahr laufen Gespräche zwischen dem Vorsitzendem Josef Schlegl und der Gemeinde insofern, als der Geflügelzuchtverein beabsichtigt, drei Hühnerställe mit Freilauf zu bauen. Standort soll das Gelände rechts hinter der Schranke zum Waldkindergarten sein. „Wir wollen dem Verein entgegenkommen“, signalisierte Roland Strehl. Der Ausschuss tat das letztlich auch. Zudem entsteht dabei, ganz nebenbei sozusagen, ein Vorteil für beide Seiten: Dem Geflügelzuchtverein ist geholfen, die Kinder können sich quasi als „Huhnpaten“ fühlen und ein paar frische Eier gibt's vielleicht auch ab und an dazu.

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