Update 28.03.2019 - 16:16 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Beihilfe liegt Standortkameradschaft im Magen

Soziale Belange stehen für die Mitglieder der Standortkameradschaft Amberg im Vordergrund. Zur Mitgliederversammlung hatte die Kameradschaft ehemalige Soldaten, Hinterbliebene und Reservisten in die Schweppermannkaserne geladen.

Seit 60 Jahren zählt Josef Adamiok (Zweiter von rechts) zum Kreis der Standortkameradschaft, seit 50 Jahren ist Georg Roth (Zweiter von links) dabei. Dazu gratulieren der stellvertretende Vorsitzende Franz Schraymayr (links), Vorsitzender Heinrich Herbort (rechts) und der FÖG-Servicebeauftragte Ullrich Seelmann (hinten).
von Paul BöhmProfil

Wie Vorsitzender Heinrich Herbort anmerkte, sind es nicht nur die Ehrungen langjähriger Kameraden, sondern auch soziale Themen aus dem Versorgungsbereich, die immer wieder in Form von Anträgen und neuen Formularen aufschlagen. "Leider mussten es unsere Mitglieder erneut erleben, dass die Wartezeit auf die Auszahlung der Beihilfe sechs Wochen und mehr überstieg." Der Bundeswehrverband habe versucht, dieses durch Gespräche und Einsicht zu verhindern. "Aber es ist leider fehlgeschlagen", sagte Herbort. Daher habe sich der Deutsche Bundeswehrverband mit einer Petition an den Bundestag gewandt, um Abhilfe zu schaffen.

Viel Wissenswertes zu diesem Thema hatte auch der Servicebeauftragte der Förderungsgesellschaft des Bundeswehrverbandes Süddeutschland (FÖG), Ullrich Seelmann, und Albrecht Basse in seiner Eigenschaft als Beihilfeberater für die Kameraden parat. Die FÖG informiert Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr über Vorsorgethemen. Mit den Vertragspartnern arbeitet die FÖG mit Kommandeuren, Dienststellenleitern, Kompaniechefs sowie den Vorsitzenden der Standort- und Truppen-Kameradschaften zusammen.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft zum Bundeswehrverband und zur Standortkameradschaft Amberg wurde zum Abschluss Josef Adamiok geehrt. Für 50 Jahre Georg Roth.

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