13.08.2020 - 12:33 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Radikaler Heckenschnitt: SPD-Frauen sauer auf Gemeinde Kümmersbruck

Es ist nicht das erste Mal, dass radikaler Heckenschnitt zu einem eigentlich verbotenen Zeitpunkt in Kümmersbruck für Ärger sorgt. Der ist bei den SPD-Frauen so groß, dass sie den aktuellen Fall der Naturschutzbehörde gemeldet haben.

Um diese Hecke geht es: Vertreterinnen der Kümmersbrucker SPD sind stinksauer, weil die Pflanzen radikal zurückgeschnitten wurden, obwohl das zu dieser Zeit im Jahr verboten ist.
von Externer BeitragProfil

"Fassungslos betrachteten die SPD-Frauen den radikalen Schnitt der Hainbuchenhecke am kirchlichen Friedhof in Kümmersbruck", so schildert es die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in einer Presseinfo. Ihr Vorwurf: "Obwohl in der Zeit zwischen 1. März und 1. Oktober nur pflegerische Schnitte, bzw. Maßnahmen, die der Verkehrssicherheit dienen, erlaubt sind, hat die Gemeinde die Hecke wohl auf kirchlichen Wunsch um etwa zwei Meter gekappt."

Beim Landratsamt gemeldet

Im Gemeinderat sei schon "des Öfteren diese unsensible Vorgehensweise der Gemeinde angeprangert worden", schreiben die SPD-Frauen weiter. Weil trotzdem "kein Umdenken stattgefunden hat", sah sich Vorsitzende Veronika Frenzel verpflichtet, diesen "Naturfrevel" an die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt zu melden. Diese habe auch zugesagt, dass man von höherer Stelle reagieren werde. Lisa Hartinger bedauerte, dass sich die Verantwortlichen im Bereich der Natur nicht dem geltenden Recht verpflichtet fühlten.

Für Heckenschnitt gibt es Vorschriften

Schule, Kita und Corona

Bei diesem Ortstermin lenkte Kindergärtnerin Andrea Meier die Aufmerksamkeit der SPD-Vertreter auch auf die Ungleichbehandlung von Schulen und Kindergärten während der Corona-Krise: Während bei den Schulen auch das Personal im Fokus des Schutzinteresses stand, mussten die Beschäftigten in den Kindergärten unter verschärften Bedingungen weiterarbeiten – trotz ihrer Gefährdung.

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