14.11.2018 - 14:52 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Stets neue Ideen für Senioren

Was der Kümmersbrucker Seniorenbeirat schon alles geschafft hat, ist beachtlich. Vorsitzender Manfred Sulima zählte beim Seniorentreff Beispiele dafür auf.

Von den Großeltern bis zu den Enkeln: Der Seniorenbeirat der Gemeinde hat zum ersten Mal eine „Mehrgenerationenwanderung“ angeboten.
von Klaus HöglProfil

Die Einrichtung wolle Mittler zwischen Rathaus und Senioren sein, sagte Sulima. So habe man etwa eine neue Grabart im Kümmersbrucker Friedhof mit vorgeschlagen, nämlich Stelen. Weitere Themen waren fehlende Sitzgelegenheiten an Bushaltestellen in Lengenfeld oder für Senioren lästige Unebenheiten auf der Straße - es sind die Kleinigkeiten, die Senioren das Leben einfacher machen können.

Zwar gibt es beim KA-2-Hallenbad Behindertenparkplätze, doch Sulima war gebeten worden, anzuregen, dass auch für Senioren geeignete Plätze geschaffen werden, möglichst im vorderen Bereich - der Bürgermeister war da durchaus gesprächsbereit. Neu aufgenommen ins Programm hat der Seniorenbeirat eine Wanderung. Beim ersten Mal führte sie nach Lengenfeld. Sie soll nun vierteljährlich durchgeführt werden.

Arbeit gegen Taschengeld

Ein Projekt des Landkreises, der Stadt Amberg und des Kreisjugendrings ist die Taschengeldbörse. Es gibt offenbar viele Jugendliche, die durch kleinere Arbeiten für Senioren ihr Taschengeld aufbessern möchten. Ihnen ist geholfen, den Senioren aber auch. Doch wissen das noch nicht alle, wie sich beim Seniorenforum zeigte. Sulima stellte die Gemeinde als Ansprechpartner heraus.

Seit 2017 in Dienst gestellt und gut angenommen: Barbara Hernes vom Naturpark Hirschwald wies die Senioren auf die Möglichkeit eines Shuttle-Dienstes hin, geltend für die Gemeinden Ebermannsdorf, Ensdorf und Kümmersbruck. Fahrten nach Amberg und zurück für Senioren mit eingeschränkter Mobilität, ab der Haustür sogar, sind dadurch möglich. Jeden Donnerstag ist Abfahrt aus dem Gemeindebereich Kümmersbruck. Den Service betreibt der Werkhof Amberg-Sulzbach, Anmeldungen dort (09661/81489-0) oder bei Barbara Hernes (09621/708-43).

Barbara Hernes berichtete aus der Arbeit des seit vier Jahren existierenden Seniorenmosaiks. Seit Mitte Mai sei es vom Ministerium als Koordinierungsstelle für Betreuungs- und Entlastungsangebote im Alltag anerkannt. Helfer seien immer willkommen. Als Beispiel nannte sie eine Entlastung pflegender Angehöriger durch Betreuungsangebote ehrenamtlicher Helfer. Die Vermittlung und der Einsatz erfolgen über das Seniorenmosaik. Die Betreuung der Senioren an sich kann vielschichtig sein: Spaziergänge, Unterhaltung, Gottesdienstbesuch, Einkaufsunterstützung oder gemeinsames Handarbeiten seien da etwa denkbar.

Eigener Beratungstermin

"Jederzeit" könne die Hilfe angeboten werden, eigens für den Mittwochvormittag, 21. November, habe man in Kümmersbruck einen zusätzlichen Beratungstermin eingeschoben. "Bleiben Sie neugierig, bleiben sie aktiv und bleiben Sie vor allem gesund, nutzen Sie die vielfältigen Angebote in der Gemeinde", forderte Barbara Hernes die Senioren auf.

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