Kürmreuth bei Königstein
19.03.2020 - 12:26 Uhr

Freude über die getroffene Wahl

Nach den Wahlen bei den Jagdgenossen (von links): Bürgermeister Hans Koch, Erwin Schinhammer, Herbert Kopp, Markus Arnold, Karl-Heinz Seitz, Siegfried Regn, Hans Renner und Thomas Kogelbauer. Bild: wku
Nach den Wahlen bei den Jagdgenossen (von links): Bürgermeister Hans Koch, Erwin Schinhammer, Herbert Kopp, Markus Arnold, Karl-Heinz Seitz, Siegfried Regn, Hans Renner und Thomas Kogelbauer.

"Ich freue mich sehr, dass wir eine gute Wahl mit den neuen Jagdpächtern Markus Aigner und Kurt Tausendpfund getroffen haben", erklärte Herbert Kopp, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth in der Jahreshauptversammlung. Immerhin handele es sich in Kürmreuth und Hannesreuth um eine Hochwildjagd, die nur alle zwölf Jahre vergeben werde.

Jagdpächter Tausendpfund berichtete, dass er 44 Sauen geschossen habe, auch den Reh-Abschuss habe er gut erfüllt. Eine große Hilfe seien die Nachtzielgeräte, die den Abschuss sehr erleichtern. Für heuer habe er sich vorgenommen, die alten, vermorschten Hochsitze zu entsorgen und zu ersetzen. "Es ist viel Arbeit, macht aber auch viel Freude", so der Jagdpächter.

Dem stimmte Markus Aigner zu: Er schoss 23 Enten, eine Gans, neun Füchse und einen Dachs. "Die Wildgänse versteckten sich so lange, bis die Abschusszeit zu Ende war,", bedauerte er. Zwar konnte er den Rotwild-Abschuss nicht ganz erfüllen, er zeigte sich aber insgesamt zufrieden. In seinem Grußwort gratulierte Bürgermeister Hans Koch dem Verein zu den neuen Jagdpächtern. Er stellte einen Zuschuss der Marktgemeinde von 1500 Euro für den Wegebau in Aussicht. Der scheidende Bürgermeister bedankte sich bei der Jagdgenossenschaft für die hervorragende Zusammenarbeit.

Bei den Neuwahlen wurden Herbert Kopp als Vorsitzender und Albert Kohler als Stellvertreter einstimmig gewählt. Thomas Kogelbauer bleibt Kassier, Markus Arnold Schriftführer. Die vier Beisitzer setzen sich aus Rudi Hagerer, Fritz Pirkl, Karl-Heinz Seitz und Hans kohler zusammen. Siegfried Regn und Erwin Schinhammer prüfen die Kasse. Vorsitzender Kopp schlug vor, den Jagdpachtschilling für Kürmreuth in Höhe von sieben Euro pro Hektar beizubehalten, was einstimmig angenommen wurde.

Traditionell gibt es für das Hannesreuther Gebiet eine andere Regelung: Hier wird ein Gesamtbetrag nach der Jagdfläche ausbezahlt.

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