Bürgermeister Günter Kopp, sein Stellvertreter Albert Sollfrank, Geschäftsleiterin Kathrin König, Fachberater Michael Langer von der Breitbandberatung Bayern GmbH sowie die Amplus-Kommunalbetreuer Robert Scholz und Ludwig Himmelstoß gaben am Donnerstag den offiziellen Startschuss für dieses Projekt. Der Internetanbieter aus dem niederbayerischen Teisnach hatte bei der Ausschreibung der Gemeinde das Rennen gemacht.
In deren Gebiet verlegt er somit mehr als 30 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Anwesen von 109 Haushalten. Damit steht nach Abschluss der Arbeiten den Hauseigentümern im Erschließungsgebiet ein Anschluss mit einer Bandbreite bis zu 200 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.
Bayernweit realisiert die Amplus AG derzeit über 3500 dieser FTTB-Anschlüsse (Fibre to the Building). Da der Breitbandanbieter für die Herstellung des Anschlusses Privatgrundstücke betreten muss, ist ein sogenannter Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag mit jedem Eigentümer notwendig. Soweit möglich, werden Tiefbauarbeiten in offener Bauweise und Beeinträchtigungen der Grundstücksoberfläche vermieden. In den nächsten Wochen wird die Amplus AG eine Informationsveranstaltung anbieten, zu der alle betroffenen Grundstückseigentümer eingeladen werden.
"Wir freuen uns sehr darüber, mit dem Zuschlag für Kulmain unsere Präsenz im Landkreis Tirschenreuth vergrößern zu können und die Verantwortlichen bei der Erreichung der Zielsetzung eines flächendeckenden Breitbandausbaus tatkräftig unterstützen zu dürfen", meinte Scholz bei der Vertragsunterzeichnung. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 898 046 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die Amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.
Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden - andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Internetanbieter. Der nächste Schritt ist die in Kürze startende Ausschreibung der Amplus AG für die Tiefbauarbeiten.
Auch Bürgermeister Günter Kopp freute sich über die geschlossene Kooperation, so dass nach einigen Anlaufschwierigkeiten der Vertrag über den Ausbau der "weißen Flecken" im Zuge des "Höfebonus'" unter Dach und Fach ist.













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