Kulmain
14.12.2025 - 14:01 Uhr
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Ab Frühjahr Gestaltung des Kulmainer Speckermühlplatzes

Wiederholt war in den vergangenen Jahren der Speckermühlplatz in Kulmain Gegenstand von Gemeinderatssitzungen. Für den zweiten Bauabschnitt ist nun eine Entscheidung gefallen.

An der Giebelwand zu dem abgebrochenen Wohnhaus werden zwei Quartiersgaragen und ein Carport errichtet. An der Verkleidung der Giebelwand wird kräftig gearbeitet. Bild: bkr
An der Giebelwand zu dem abgebrochenen Wohnhaus werden zwei Quartiersgaragen und ein Carport errichtet. An der Verkleidung der Giebelwand wird kräftig gearbeitet.

Viele Entwurfspläne und Besprechungen begleiten die Gestaltung des Speckermühlplatzes in der Dorfmitte. Verschiedene Varianten wurden bei Gemeinderatsitzungen in den zurückliegenden Jahren vorgestellt. Die endgültige Entscheidung fiel nun bei der Zusammenkunft des Gremiums am Dienstag. Die finale Planung für den zweiten Bauabschnitt stellte Diplom-Ingenieur Architekt Ralph Stadter aus Bayreuth dem Gremium vor. Dabei blickte er auf die Vorentwürfe und die verschiedenen diskutierten Varianten.

Im Mittelpunkt stand die Suche nach Möglichkeiten, einen Ersatz für die dortigen Quartiersgaragen zu finden. Ein Bauantrag, diese entlang der Hauptstraße zu errichten, scheiterte zum Schluss an der Grundstücksfrage. Zwei Garagen und ein Carport werden nun in Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz an der Giebelwand zu einem abgebrochenen Haus errichtet.

Über den Schirnitzbach zum Speckermühlplatz wird eine Granitbrücke für Fußgänger und Radfahrer geschlagen und elf öffentliche Parkplätze entlang der Straße „An der Wasserkante“ entstehen. Einer davon für Behinderte und zwei mit Ladestationen für E-Autos. Gleich bei der Einfahrt von der Hauptstraße ist eine Poststation eingeplant. Mit dem Vertreter der Post findet dazu in dieser Woche eine Besprechung statt. Viele Bäume und Grünflächen lockern den Platz auf. Eine Sitzinsel am Schirnitzbach soll zum zum Verweilen einladen. Der Platz und die Zugänge erhalten ein Granitpflaster.

Zu den Kosten führte Ralph Stadter aus, dass diese für den ersten Bauabschnitt eine Summe von 460.147,87 Euro erreichen. Für den zweiten Bauabschnitt sind nun inklusive der Baunebenkosten 1.520.371,80 Euro veranschlagt. Gerundet fließen in die Gestaltung des Speckermühlplatzes zwei Millionen Euro.

Nach der Zustimmung des Gemeinderates zur endgültigen Genehmigung der vorgestellten Variante und der Antragstellung für Fördermittel für den Bauabschnitt II sagte erleichtert Bürgermeister Günter Kopp: „Im Frühjahr 2026 legen wir los.“

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