Kulmain
14.12.2018 - 14:55 Uhr

"Beim Boder" gibt's nicht mehr

Die Gemeinde beginnt mit dem dritten Projekt im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (INSEK). Dem fällt das leerstehende Baderhaus zum Opfer.

Die Tage des Bader-Hauses sind gezählt. Der Abrissbagger macht Platz für eine Freifläche mit Zugang zum Erlbach und einen Wassermatschplatz. Bild: ak
Die Tage des Bader-Hauses sind gezählt. Der Abrissbagger macht Platz für eine Freifläche mit Zugang zum Erlbach und einen Wassermatschplatz.

Der Abriss des alten Bader-Hauses ist der Beginn zur Neugestaltung des Bereiches am Ende der Hauptstraße in Kulmains Ortsmitte. Nach den Plänen des Architekten Josef Weber aus Nürnberg, die Bestandteil des von der Regierung der Oberpfalz genehmigten INSEK sind, sollen an der Einmündung der Immenreuther in die Hauptstraße eine neue Freifläche mit Zugang zum Erlbach und ein Wassermatschplatz entstehen. Neben der Neugestaltung des Areals wird auch das alte Feuerwehrgerätehaus teilweise verbessert. Die Bausumme beträgt voraussichtlich 400 000 Euro bei einem Zuschuss in Höhe von 360 000 Euro.

Die Gemeinde hatte das Grundstück im vergangenen Jahr erworben. Neben dem unbewohnbaren und seit Jahren leerstehenden Wohnhaus wird ebenso das zum Grundstück gehörende Nebengebäude teilweise abgerissen. Auch der Vorplatz des Gerätehauses wird neugestaltet. Dort soll eine Ortsinfotafel aufgestellt werden. Das Gerätehaus erhält neue Fenster und die Außenfassade sowie der Schlauchturm werden wieder ansehnlich. Zudem werden die Tore und Türen sowie das Dach erneuert. Ein leerstehender Raum wird der BRK-Bereitschaft Armesberg als Lagerplatz zur Verfügung gestellt.

Nach dem Abriss des Daddy-Hauses im Herbst 2016 wird damit ein zweites unansehnliches Wohngebäude beseitigt, dass das Ortsbild zusehends verunstaltet hat. Nach der abgeschlossenen Neugestaltung des Daddy-Grundstückes und des generalsanierten Rathauses geht die Gemeinde das dritte öffentliche Sanierungsprojekt in der Ortsmitte an. Die mit der Beseitigung des baufälligen Gebäudes beauftragte Abbruchfirma Plannerer hat beabsichtigt, binnen dieser Woche einen Großteil des Bader-Hauses abzureißen und den Bauschutt zu beseitigen. Für die im nächsten Jahr voraussichtlich startende Neugestaltung der Grundstücke Hauptstraße 35 und 37 muss mit rund zwei bis drei Jahren Bauzeit gerechnet werden.

Die Tage des Bader-Hauses sind gezählt. Der Abrissbagger macht Platz für eine Freifläche mit Zugang zum Erlbach und einen Wassermatschplatz. Bild: ak
Die Tage des Bader-Hauses sind gezählt. Der Abrissbagger macht Platz für eine Freifläche mit Zugang zum Erlbach und einen Wassermatschplatz.
 
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