10.09.2018 - 13:53 Uhr
KulmainOberpfalz

Betend durch den Tag

24 Gläubige brechen in Kulmain zur Wallfahrt nach Fuchsmühl auf. Rund 80 sind es schließlich, die am Zielort eintreffen.

Peter Erhart, seine Frau Christina und Rita König führen die Wallfahrer von Kulmain (Bild) über Oberwappenöst, Dechantsees und Hohenhard nach Fuchsmühl.
von Bernhard KreuzerProfil

Die aufgehende Sonne und aus feuchten Wiesen aufsteigender Dunst begleiteten am Samstag die Wallfahrer nach Fuchsmühl. In aller Herrgottsfrüh machten sich 24 Gläubige betend auf den Weg. Den Pilgersegen hatten sie zuvor in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erhalten. In Oberwappenöst verstärkten weitere Pilger die Gruppe. Dort verweilte sie für eine kurze Andacht in der Ortskirche. Ein zweites Frühstück gab es in Dechantsees. Rund 30 Gläubige aus Mehlmeisel verstärkten den Zug ab Hohenhard, der so auf geschätzte 80 Betende anwuchs. Die Feuerwehren aus Kulmain und Oberwappenöst übernahmen die Absicherung bis zum Zielort, wo Pater Joseph die Teilnehmer empfing.

"Wallfahrt ist eine positive Erfahrung", sagte Theresia Horn. Sie war von Kulmain aus mitmarschiert und nimmt jährlich an mehreren Wallfahrten teil. Zum zweiten Mal hatte Peter Erhart den inzwischen 169. Pilgerzug organisiert, der seit 1850 jährlich stattfindet. Ihm standen Ehefrau Christina und Regina König als Vorbeter zur Seite. Den feierlichen Abschluss der Wallfahrt krönte ein Gottesdienst, den die Geistlichen Markus Bruckner, Heribert Stretz und Thomas Kopp sowie Diakon Franz Lautenbacher zelebrierten.

Peter Erhart, seine Frau Christina und Rita König führen die Wallfahrer von Kulmain (Bild) über Oberwappenöst, Dechantsees und Hohenhard nach Fuchsmühl.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.