21.03.2019 - 13:40 Uhr
KulmainOberpfalz

CSU hält an Günter Kopp fest

Die Europawahl wirft ihre Schatten voraus. Der CSU-Ortsverband Kulmain geht dagegen mit einem leicht veränderten Vorstand in die Kommunalwahl 2020.

Günter Kopp (vorne, Dritter von rechts) ist der alte und neue CSU-Ortsvorsitzende. Christian Doleschal (links daneben) stellt sich bei der Ortshauptversammlung der CSU Kulmain den Mitgliedern als Kandidat für das Europaparlament vor.
von Kurt ScharfProfil

Einstimmig votierten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes in der Jahreshauptversammlung wieder für Günter Kopp als Vorsitzenden. Seine Stellvertreter sind weiterhin Albert Sollfrank, Josef Popp und Dietmar Scherer. Auf Wunsch von Hans Müller ging das Amt des Schriftführers auf Georg Redl junior und somit in jüngere Hände über. Schatzmeister bleibt Josef Scherm. Als Kassenprüfer fungieren weiter Alois Wörl und Martin Wisniewski. Die neun weiteren Mitglieder der Führungsriege sind Josef Gößner, Kurt Scharf, Alfred Lautenbacher, Alois Albersdörfer, Jonathan Scharf, Stefan König, Florian Bayer, Christian Schwendner und Ludwig Birkner.

Als Delegierte fahren Albert Sollfrank, Kurt Scharf, Dietmar Scherer, Josef Gößner und Georg Redl junior zur Kreisvertreterversammlung. Ihre Ersatzleute sind Josef Popp, Stefan König, Florian Bayer, Alois Albersdörfer sowie Martin Nickl.

Nach einem Gedenken vor allem für Ludwig Pöllath, Alfred Fraunholz und Heiner Parakenings informierte Günter Kopp über drei Neuaufnahmen. In drei Vorstandssitzungen seien die Ortshauptversammlung, Bürgergespräche, das Waldseefest sowie die Weihnachtsfeier mit Ehrungen, aber auch die Politik in Gemeinde und Kreis besprochen worden. Einen Dank sagte der Vorsitzende allen Helfern beim Waldseefest.

Mit 49,09 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl für den Brander CSU-Kandidaten Tobias Reiß könne man sehr zufrieden sein, meinte Kopp. Bei den Bürgergesprächen, die regelmäßig jährlich in Witzlasreuth, Altensteinreuth, Zinst, Oberwappenöst, Erdenweis und Ölbrunn stattfinden, gehe es vor allem um den Kontakt zu den Einwohnern. Zufrieden zeigte sich der Redner mit der mittlerweile zwölften Auflage des Politischen Aschermittwochs.

Inzwischen sei die Erstellung des Jahreskalenders fester Bestandteil im Jahresgeschehen geworden, freute sich Kopp. Im Dezember erfolgte die offizielle Präsentation und zugleich der Startschuss für die kostenlose Verteilung. Acht Mitglieder erhielten die Glückwünsche und kleine Präsente für halbrunde und runde Geburtstage. Bei der gut gesuchte Weihnachtsfeier galt der Dank allen Mitgliedern und dem Vorstand in 2018. Zehn Jubilare erhielten für ihre Treue und Urkunden sowie Gutscheine überreicht.

Auch auf Kreisebene sei der Ortsverband immer präsent gewesen, erinnerte der Vorsitzende. An den Kreisversammlungen und -vorstandssitzungen hätten die Delegierten sowie der Ortsvorsitzende beziehungsweise dessen Stellvertreter teilgenommen. Eindruck habe der Besuch des Ministerpräsidenten Markus Söder beim Wiesenfest in Kemnath hinterlassen.

Nach den positiven Berichten von Schatzmeister Josef Scherm berichtete zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank aus dem Gemeinderat. Lobende Worte fand er dabei für Bürgermeister Kopp und dessen offene sowie kompetente Art. Dieser behalte den Durchblick bei den verschiedenen Förderanträge und den damit verbundenen Zuschüssen.

Erfreulich sei für ihn auch die harmonische Zusammenarbeit im Gremium mit den anderen Fraktionen. Indes kritisierte der zweite Bürgermeister das Problem mit der Erhebung der Erschließungsbeiträge, die die Staatsregierung nun auf die Kommunen abwälze. Der Gesetzgeber habe den Gemeinden fünf Jahre Zeit gegeben, um sich mit der Neuregelung auseinanderzusetzen und um zu entscheiden, welche Straßen, deren Bau vor langer Zeit begonnen wurde, noch abzurechnen seien.

Ein weiterer Kritikpunkt war die Stabilisierungshilfe, "Man könne bei diesem System keine Nachvollziehbarkeit an der Verteilung erkennen", resümierte Sollfrank. Trotz vieler Investitionen und Projekte sei die Gemeinde bei der diesjährigen Mittelverteilung leer ausgegangen. Über die Entwicklungen in Europa sprach der Europa-Kandidat der CSU, Christian Doleschal.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.