1949 entstand das Friedhofsgebäude. Nach damaligen Bedürfnissen wurde der Dachstuhl gebaut. Es sei eine sparsame Statik, die nicht mehr den heutigen Vorschriften entspricht, meinte Bürgermeister Günter Kopp am Mittwoch bei der Besichtigung der Baustelle vor Ort. Zu stark belasten die Holzkonstruktion und die Dacheindeckung das Mauerwerk und drücken es auseinander. Risse machen dies sichtbar.
Im begonnenen ersten Bauabschnitt entfernte die Zimmerei Hecht aus Tirschenreuth das alte Dach. Ein verstärktes wurde aufgesetzt, vorhandene Schäden entfernt und Instandsetzungsmaßnahmen ergriffen, um weitere Risse im Mauerwerk zurückzuhalten. Das Dach erhält eine Schalung und Nässeschutz. Mit Biberschwanzziegeln wird es wieder eingedeckt.
Kopp bezifferte die Ausgaben für den ersten Bauabschnitt auf 46 746 Euro, bei dem auch die Blitzschutzanlagen teilweise erneuert werden. Glücklich ist der Rathauschef darüber, dass trotz kurzfristiger Ausschreibung der Auftrag günstig vergeben werden konnte. Ende August begannen die Sanierungsarbeiten. Vier bis sechs Wochen werden sie noch beanspruchen.
Der zweite Bauabschnitt, die Baumeisterarbeiten, werden demnächst ausgeschrieben. "Vielleicht können wir in diesem Jahr noch damit beginnen", hofft der Rathauschef. Mit Sicherheit erst im kommenden Jahr folgt der dritte Sanierungsschritt. In die Innensanierungsmaßnahmen sind auch die Toiletten einbezogen.













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