12.12.2019 - 10:07 Uhr
KulmainOberpfalz

Fachwissen und Erfahrung auf CSU-Liste

44 Jahre ist das Durchschnittsalter der CSU-Bewerber, die bei der Kommunalwahl in Kulmain antreten. Neben den alten Hasen sind auch viele dabei, die sich das erste Mal um einen Gemeinderatssitz bemühen.

Bürgermeister Günter Kopp (vorne, Mitte) an der Spitze und weitere 27 CSU-Kandidaten werben um die Gunst der Wähler in Kulmain. Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Matthias Grundler (Fünfter von links) lobte die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband.
von Externer BeitragProfil

"Wir haben eine starke und breitgefächerte Liste", die Bewerber aus zehn Ortschaften gehörten unterschiedlichen Altersgruppen an. Sie seien mit einem großen Fachwissen und Lebenserfahrung in unterschiedlicher Weise ausgestattet, "so dass wir dieses Potenzial in die Kommunalpolitik einfließen lassen können", erklärte CSU-Ortsvorsitzender Günter Kopp in der Nominierungsversammlung. Im Durchschnittsalter von 44 Jahren sah er laut einer Pressemitteilung einen guten Mittelwert, der die Vielfältigkeit und Ausgewogenheit beschreibe.

Der Vorsitzende appellierte an die Anwesenden, die Kommune mitzugestalten und ihre Ideen und Vorschläge in die Kommunalpolitik einfließen zu lassen. "Unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, einen fairen und informativen Wahlwettbewerb anzubieten." Dieser solle ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Heimatgemeinde sein.

Nach den Abstimmungen über die Regularien und das Wahlverfahren stellte Kopp alle Kandidaten vor. Zudem hatte jeder von ihnen die Möglichkeit, sich persönlich den Anwesenden zu präsentieren. Die vom Vorstand vorbereitete Liste wurde schließlich in geheimer Wahl ohne Gegenstimmen angenommen. Die Wahl leiteten Kurt Scharf, Albert Sollfrank und Dietmar Scherer.

Stellvertretender Kreisvorsitzende und JU-Kreisvorsitzender Matthias Grundler ging auf die gute und harmonische Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Kulmain und mit Bürgermeister Günter Kopp ein. Der Falkenberger dankte allen für ihre Bereitschaft, auf der CSU-Liste zu kandidieren sowie mit ihrem Engagement wichtige Initiativen zum Wohl der Bürger zu entwickeln. Gute Beziehungen zu den Abgeordneten in Europa, Bund und Land aus der Region seien wichtig, ebenso Kontakte zu Behörden und Institutionen. Auch verwies Grundler auf CSU-Landratskandidat Roland Grillmeier, der sich um dieses wichtige Mandat bewerbe, und freute sich über die Wiedergründung der Jungen Union in Kulmain auf Initiative von Georg Redl.

Kopp dankte ebenso allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Zudem erinnerte er an Projekte, die sich aktuell in der Bauphase befinden und nach und nach zum Abschluss kommen: Bürgerhaus und Turnhalle, Grundschule, Kindergarten, Planung Speckermühlplatz und Verwirklichung, Friedhofshalle und Außenanlagen "Altes Feuerwehrhaus".

Aufgaben der Zukunft seien das Fassadenprogramm in der Dorfmitte, Kauf eines TSF-Allrad-Fahrzeuges, Absauganlagen für die Feuerwehrhäuser, Kernwegenetz, digitale Schule, Klassenzimmer und digitales Rathaus, behindertengerechte Zugänge zu öffentlichen Gebäuden, Schaffung weiterer Bauplätze und die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes.

Am Freitag, 20. Dezember, treffen sich die Kandidaten, um ein Wahlprogramm für die nächste Legislaturperiode auszuarbeiten. Es geht laut Kopp darum, neue Visionen und Vorstellungen zu entwickeln, die dann im Wahlprospekt abgebildet sind.

Hintergrund:

Die Kandidaten

1. Bürgermeister Günter Kopp (Wunschenberg), 2. Zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank, 3. Marina Neumüller, 4. Tobias Schroll (jeweils Kulmain), 5. Josef Popp (Oberwappenöst), 6. Dietmar Scherer (Kulmain), 7. Josef Scherm (Ölbrunn), 8. Josef Gößner (Altensteinreuth), 9. Michael Reindl (Witzlasreuth), 10. Martin Nickl, 11. Michael Scherm (beide Kulmain), 12. Alois Albersdörfer (Frankenreuth), 13. Christian Schwendner (Oberbruck), 14. Tobias Kellner (Kulmain), 15. Andreas Kausler (Zinst), 16. Stefan König (Witzlasreuth), 17. Ludwig Birkner (Oberwappenöst), 18. Alexander Sollfrank (Kulmain), 19. Matthias Griener (Erdenweis), 20. Andreas Pinzer (Zinst), 21. Gabi Scharf (Kulmain), 22. Kai Wolf (Ölbrunn), 23. Hermann Melzner (Oberbruck), 24. Klaus Lautenbacher (Wunschenberg), 25. Andreas Popp (Oberwappenöst), 26. Georg Redl jun., 27. Jonathan Scharf (beide Kulmain), 28. Roland Krauß (Oberwappenöst). Zu Ersatzkandidaten wurden Johannes Sollfrank und Helmut Kotlar aus Kulmain sowie Hans Friedrich aus Lenau einstimmig gewählt.

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