Der Kulmainer Wehrvorsitzende und kommunale Beauftragte für das Feuerwehrwesen, Georg Redl junior, hieß dazu neben dem Nachwuchs samt Eltern und Aktiven Pfarrer Markus Bruckner, Bürgermeister Günter Kopp sowie Kreisbrandmeister Florian Braunreuther am Gerätehaus willkommen. "500 Stunden haben bis zu 15 Leute gleichzeitig an diesem kleinen Wunderwerk gearbeitet. So was gibt's nicht vom Band, sondern nur in Marke Eigenbau", erläuterte Redl. Aufbau und Ausstattung hatten sich die Floriansjünger selbst überlegt, Material besorgt und mit viel Hingabe zusammengebaut.
Er dankte dem Bauteam für das gezeigte Engagement. Patrick Zaus erläuterte den Werdegang zum Fahrzeugaufbau. Die Idee dazu hatte Jugendbetreuerin Sandra Schraml. Im Internet fanden sich zwar Fertiglösungen, die jedoch den Etat sprengten. Der Rahmen entstand aus Gewichtsgründen aus Aluminium. Den Aufbau setzte das Bauteam auf ein Fahrgestell mit luftgefüllten Gummirädern mit Kugellagern. Die Alu-Verkleidungsbleche ließ man lasern versah das Fahrzeug mit Rolläden, hinter denen das Löschgerät geordnet in Fächern liegt. Das Fahrzeug ist mit Schläuchen, Kupplungen, Hohlstrahlrohr, LED-Beleuchtung, Rundumleuchte, Martinshorn, Innenbeleuchtung, Arbeits- und Autoscheinwerfern ausgerüstet, die über einen Schaltkasten bedient werden. Der Strom kommt aus einer Autobatterie, die über die Schnellladeeinrichtung der Feuerwehr aufgeladen werden kann. Der Bauhof hat das Fahrzeug lackiert. Schraml dankte für die großartige Leistung und investierte Zeit. Das Projekt unterstützten die Gemeinde und die Sparkasse Oberpfalz-Nord mit einem Zuschuss sowie Firmen mit Sachspenden. Pfarrer Markus Bruckner segnete das neue Fahrzeug.
Bürgermeister Günter Kopp freute sich, dass sich eine gute Idee mit viel Fleiß und Einsatz des Bauteams in die Tat umsetzen ließ. Er lobt alle fleißigen Helfer und Konstrukteure sowie die Eltern, die ihre Kinder der Jugendfeuerwehr anvertrauen und so an dieses Ehrenamt heranführen. Kopp bat die Feuerzwerge, jeweils am Sirenensamstag an den Übungsstunden fleißig teilzunehmen.
"Was die Kulmainer immer wieder auf die Füße stellen überrascht mich ein ums andere Mal", meinte Braunreuther. Er und Redl überreichten ein Geschenk an die Jugendbetreuerin und wünschten regen Übungsbetrieb der Kinder mit dem neuen Fahrzeug. Im Anschluss gab es im Gerätehaus eine Bildercollage über die Planung und Arbeiten am Fahrzeuges zu sehen.













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