20.09.2020 - 14:12 Uhr
KulmainOberpfalz

Gläubige feiern wieder Gottesdienst: Der Armesberg lebt

Die Vorbeterinnen Irene Schmidt (von rechts) und Rita König (mit Mikrofon).
von Autor PLOProfil

Auch wenn derzeit wegen der Corona-Prävention keine heiligen Messen in der Armesbergkirche stattfinden können, ist das kirchliche Leben auf dem Berg nicht eingestellt: Im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt wurde ein Schutzkonzept ausgearbeitet. Auf Basis der darin enthaltenen Vorgaben können seit einigen Wochen wieder die traditionell seit Jahren an den Sonntagnachmittagen stattfindenden Kreuzwegandachten abgehalten werden. Voraussetzung dafür war auch, dass sich die ehrenamtlich tätigen Vorbeterinnen und Vorbeter sowie die in der Pfarrei Kulmain aktiven kirchlichen Gruppen und Verbände bereit erklärten, auch in der aktuell schwierigen Situation den Vorbeterdienst auszuüben. Rita König und Irene Schmidt vom Leitungsteam des Katholischen Frauenbundes Kulmain übernahmen am Sonntagnachmittag diese Aufgabe. Sie wurden dabei von einigen Kolleginnen bei der Organisation unterstützt. Erfreulicherweise waren neben Mitgliedern des Frauenbundes noch viele andere Pilger auch aus umliegenden Pfarreien zum Armesberg gekommen: Rita König begrüßte mehr als 40 Teilnehmer. Mit gebührendem Abstand zueinander, aber deshalb nicht weniger als Gemeinschaft verbunden, wurden die vorbereiteten Stationstexte gebetet und auch einige Lieder gesungen. Die Kreuzwegandacht war eine Demonstration gelebten Glaubens und eine Treuebekundung zum Armesberg. Ein großer Dank seitens der Pfarrei Kulmain gilt allen, die sich auch in diesem besonderen Jahr für den Armesberg einsetzen - sei es bei den Kreuzwegandachten, der Pflege und Instandhaltung des Umfeldes der Kirche oder an anderer Stelle.

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