28.05.2020 - 14:08 Uhr
KulmainOberpfalz

"Großartige Nähaktion" in Kulmain

Ist Not am Mann, kann die Gemeinde Kulmain auch auf die Frauen zählen. Das zeigte sich bei einer Nähaktion, für die die Kommune Unterstützer gesucht hatte.

Verwaltungsfachangestellter Georg Redl, Bürgermeister Günter Kopp und Geschäftsleiterin Kathrin König (von links) mit einigen der eingesammelten Schutzmasken.
von Externer BeitragProfil

In den Zeiten von Corona hat die Gemeinde einen Aufruf an die Bürger gestartet, sie bei der Bereitstellung von Schutzmasken für die Einwohner zu unterstützen. Dieser Bitte sind viele fleißige Helferinnen gefolgt und haben eine ansehnliche Zahl von selbstgefertigten Schutzmasken zur Verfügung gestellt.

Immer wieder gingen Anrufe ein, dass kreativ gefertigte Exemplare zur Abholung bereitstehen. Weitere wurden direkt im Rathaus abgegeben. Insgesamt kamen 2300 Mundschutzmasken zusammen, die den Geschäften zur Weitergabe bereitgestellt werden konnten. Auf Wunsch sind diese Gesichtsmasken auch direkt verteilt und ausgeliefert worden. Somit hatte jeder die Möglichkeit, sich damit zu versorgen. Die Gemeinde hat noch Masken zur Verfügung, die sie bei Bedarf Interessierten zukommen lässt.

Mit dieser gemeinsamen Aktion sei ein sehr wichtiger Beitrag zur Vorsorge und zum Schutz der Bürger geleistet worden. In schwierigen Zeiten sei es dringend erforderlich, zusammenhalten und im Verbund zu agieren, schreibt die Kommune in einer Mitteilung. Für jede selbstangefertigte Schutzmaske werde ein Euro für gemeinnützige und hilfsbedürftige Zwecke zur Verfügung gestellt. Alle Personen, die mitgeholfen haben, können Vorschläge für die Bereitstellung finanzieller Hilfe unterbreiten.

Bürgermeister Günter Kopp lobt die "großartige Nähaktion" und zollt allen, die sich eingebracht haben, seinen Respekt, Dank und Anerkennung. "Was unsere geschickten Näherinnen geleistet haben, ist aller Ehren wert und verdient große Achtung und Wertschätzung." Mit vereinten Kräften werde es gelingen, diese Pandemie zu überwinden und nach und nach wieder in das normale Leben zurückzufinden, ist er überzeugt.

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