Das angenommene Szenario sah einen Zimmerbrand im Anwesen Alm-Hofstetten vor, wobei sich der Brand im weiteren Einsatzablauf auf den Dachstuhl und den angrenzenden Gebäudeteilen ausdehnte. Ebenso wurde eine Person im Gebäude als vermisst gemeldet. Da bei dem Anwesen im Vorfeld bereits bekannt war, dass bei einem möglichen Brand mit Schwierigkeiten bei der Löschwasserversorgung zu rechnen ist, wurde im Vorfeld ein Feuerwehrplan für dieses Objekt ausgearbeitet und mit dieser Einsatzübung erprobt.
Zum Einsatz kamen bei der Einsatzübung bei Alm-Hofstetten (Gemeinde Kulmain) nach dem Einsatzstichwort „B3-Person“ (Zimmerbrand Person in Gefahr) die Feuerwehr Lenau, sowie die Feuerwehren Kulmain, Punreuth, Brand, Kemnath mit Drehleiter. Zusätzlich weitere wasserführende Feuerwehrfahrzeuge, Transporteinheiten Schlauch (für lange Schlauchstrecken) und Faltbehälter zum Puffern von Löschwasser aus den Feuerwehren Oberwappenöst, Ebnath, Immenreuth, Kemnath, Kulmain.
Über 120 Helfer im Einsatz
Somit waren bei dieser Übung 20 Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt 120 Einsatzkräfte eingebunden. Ebenso war der Rettungsdienst, die Bereitschaft Armesberg mit 2 Fahrzeugen und 4 Einsatzkräften vor Ort.
Unter realistischen Bedingungen mussten die Einsatzkräfte zeitgleich die Menschenrettung durchführen, die Wasserversorgung mit Aufbau einer langen Schlauchleitung von über einem Kilometer bewerkstelligen und einen Faltbehälter als Puffer von Löschwasser aufbauen, der von den wasserführenden Fahrzeugen befüllt wurde, um bis zur Inbetriebnahme der Schlauchleitung ohne Unterbrechung die Brandbekämpfung weiterführen zu können.
Da bei einem Brandereignis sehr viel Wasser benötigt wird, haben die wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge im Pendelverkehr aus Kulmain und Grünberg weiteres Löschwasser herangeschafft.
Eine zusätzliche Herausforderung bei diesem Objekt war, dass kaum freie Aufstellung- und Bereitstellungsplätze für die Feuerwehren vorhanden sind. Deshalb musste die vorbeiführende Staatsstraße 2665 komplett gesperrt werden und die Sperre und Umleitung durch Feuerwehrkräfte eingerichtet werden. Hierzu wurde zusätzlich noch die Feuerwehr Ahornberg als Unterstützung nachgefordert.
Unterstützung durch Drohne
Die Einsatzleitung hatte der örtlich zuständige Kommandant der Feuerwehr Lenau und der wurde unterstützt vom Kreisbrandmeister Florian Braunreuther.
Bei ihrer Aufgabe wurde die Einsatzleitung ebenfalls unterstützt mit Aufnahmen der Drohne von der Feuerwehr Immenreuth um einen
Überblick des Einsatzgeschehens zu haben.
Nach rund zwei Stunden wurde die Übung beendet und bei der anschließenden Besprechung zog der Übungsbeobachter Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther ein positives Fazit und dankte allen Beteiligten.















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