Im Namen der rund 25-köpfigen Delegation dankte Purbachs Bürgermeister Richard Hermann "für das feste Freundschaftsband und die stete Gastfreundschaft mit Kulmain". Er versicherte, dass sich die Wünsche und Hoffnungen beider Kommunen bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mehr als erfüllt haben. Hermann erinnerte an die beiden übereinstimmenden Beschlüsse der Ratsgremien im Jahr 1988 mit dem Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen, Kontakte auf allen Gebieten und Ebenen zu fördern und beide Kulturen zusammenzuführen.
"Wir sind heute nicht nur Partner sondern Freunde", bestätigte Hermann. Die Verbindungen zwischen beiden Kommunen und Menschen werden immer stabiler. Dabei spiele auch der europäische Gedanke eine große Rolle, um eine gemeinsame interkulturelle Zukunft aufzubauen. Die Ereignisse 1945 mit seiner schweren Verwundung hätten Kulmains Altbürgermeister Martin Haßmann immer wieder veranlasst, nach Purbach zurückzukehren. Dabei gründete sich eine tiefe Freundschaft zwischen seiner Person, der Stadtgemeinde Purbach am Neusiedler See und der Oberpfälzer Kommune. "Purbach ist für mich eine zweite Heimat geworden. Ich liebe diesen Ort so sehr, die herrliche Landschaft, die freundlichen Bürger und die herzliche Beziehung zur Pfarrei und dem Gemeinderat", zitierte Hermann den Haßmann in seiner Rede zur Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde.
Purbachs Bürgermeister dankte allen Offiziellen und Bürgern, die sich in den vergangenen 30 Jahren für die Partnerschaft eingesetzt und diese zum Erfolg geführt haben. Er erinnerte an den ersten Kulmainer Besuch im Mai 1987. Hermann war damals als Tourismus-Obmann 1988 bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde dabei.
Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er seinem Amtskollegen Günter Kopp stellvertretend für die Kulmainer Bürgerschaft die goldene Ehrennadel der Stadtgemeinde Purbach und Weinpräsente. Zudem händigte er einen Purbacher Rucksack mit Chroniken der Stadtgemeinde, Partnerschafts- und Freundschaftserinnerungen aus. Er wünschte sich eine vielversprechende gemeinsame Zukunft. Mit guten Speisen, bayerischem Bier, Grünem Veltliner und Blaufränkischem aus dem Purbacher Weingebiet feierten die Jubiläumsgäste die gefestigte kommunale Partnerschaft.













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