21.07.2021 - 15:47 Uhr
KulmainOberpfalz

Junge Musiker aus dem Kemnather Land beherrschen fast jede Stilrichtung

Zu einem Spaziergang durch die unerschöpfliche Welt der instrumentalen Musik und des Gesangs gespielt von Nachwuchsmusikern aus und rund um das Kemnather Land hatte die Musikschule Piano eingeladen

von Arnold KochProfil

Zu einem Spaziergang durch die unerschöpfliche Welt der instrumentalen Musik und des Gesangs hatte die Musikschule Piano eingeladen. Ein voller Biergarten der SV-Sportheimgaststätte zeigte den jungen Künstlern am Samstagnachmittag das große Interesse von Eltern und Musikinteressierten bei ihren insgesamt 32 Vorträgen.

"Viele unserer kleinen und großen Musikanten im Alter von sechs bis 20 Jahren spielen heute zum ersten Mal auch mit Lampenfieber. Das ist normal, dass man etwas aufgeregt ist. Wir haben alle zwei schwere Jahre hinter uns, aber alles mit Zusammenhalt überstanden", erklärte Pianistin und Musikschulleiterin Alexandra Raß. Ihr Dank galt vor allem auch ihrer Tochter und Gitarrenlehrerin Marianna Landner für die Unterstützung.

Sophia Göppl, Emilia Weiß, Sophia Bauer, Jack Lynch, Marga Popp, Frida Vogl zeigten mit Stücken von Klassik bis Volksliedern ihr Können - und machten es hervorragend. Gitarrenspieler Julian Gmeiner und Marianna Landner ernteten für ihr Pop-Stück "Beautiful Madness" kräftigen Beifall. Es folgten Marie Häcke, Nico Wendler, Jasmin Bäte, Carmen Bäte und Kathrin Lorenz mit gelungenen Soloauftritten. In die deutschsprachige Pop-Szene tauchte Tom Unglaub, begleitet von seiner Lehrerin, mit "Es ist drei Uhr nachts - Wenn jetzt Sommer wär" ein, bevor Elin Colak mit ihrem Debütauftritt den ersten Konzertteil schloss. Mit "Der einsame Hirte" eröffnete Gessika Wolta den zweiten, mehr romantischen Konzertteil auf dem E-Piano. Ihre Fingerfertigkeiten auf den schwarz-weißen Tasten bewiesen Lena Fischer mit dem "Wiegenlied", Valentin Peters mit "Der neue Tag" sowie Susanna Lynch und Lora Hecky mit zwei klassischen Musikstücken. Nach dem Pop-Intermezzo "Talking to the Moon - When the Sun goes down", gespielt von Gitarristin Theresa Neukam und gesungen von Lehrerin Landner, stellten die Zwillinge Luise und Hanna Baumann bei ihrem Duett auf dem E-Piano Synchronität eindrucksvoll unter Beweis.

Es folgten Anna Häsl, Mingxin Hang, Julia Stauter, Julia Carlova und Michael Holzbeierlein mit Traditionals sowie mit klassischen Stücken von Mozart bis Händel. Den krönenden Abschluss bildeten Nicolai Fenn mit der "Perfekten Welle", Silvia Neukam mit dem "Ave Maria" und Johannes Wagner mit "Ich war noch niemals in New York" von Udo Jürgens. Nach den musikalischen Darbietungen verabschiedete die Musikschule fünf langjährige Schüler, alle Instrumentalisten erhielten langanhaltenden Applaus.

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