14.02.2020 - 16:33 Uhr
KulmainOberpfalz

KAB-Mitgliedern Sicherheit gegeben

Mit Ehrungen würdigte der Kulmainer KAB-Ortsverband das jahrzehntelange der beiden Vorsitzenden. Doch auch die treuen Mitglieder vergaß er nicht.

Teamsprecherin Christine Sollfrank, Diözesansekretär Markus Nickl, die bisherigen Vorsitzenden Otti Schönfelder (von links) und Josef Hofmann (Fünfter von links) sowie (von rechts) Günter Kopp und Pfarrer Markus Bruckner dankten Josef und Carola Gößner, Ludwig Wilander, Anita Brilla und Ilse Brandl für ihre Treue.
von Arnold KochProfil

Diözesansekretär Markus Nickl und Pfarrer Markus Bruckner ehrten in der Jahreshauptversammlung die zurückgetretenen Vorsitzenden Otti Schönfelder und Josef Hofmann. "Wir haben uns bei Ihnen immer wohl und sicher geführt. Sie haben ihre Kraft aus dem Glauben geschöpft", versicherte der Präses und schloss die Eheleute der Geehrten in die Dankesworte mit ein. Die Pfarrei und KAB dankten beiden Ehepaaren mit einem Geschenk und Urkunde.

Laut Bruckner war Schönfelder seit 30. März 1978 und Hofmann seit 14. März 1997 im Vorstand tätig. "Von guten Mächten wunderbar geborgen. Dies war die Devise von Dietrich Bonhoeffer." Dieser Leitspruch des 1945 von den Nazis ermordeten evangelischen Geistlichen steht auf der die bisherigen Vorsitzenden verliehenen Bonhoeffer-Tafel in Bronze als Anerkennung für Führungstätigkeiten.

Der Ortsverband ehrte zudem Ilse Brandl, Albert Gößner und Ludwig Wilander für zehnjährige, Anita Brilla für 15-jährige und Karola und Josef Gößner für 20-jährige Treue.

Bürgermeister Günter Kopp gratulierte dem neuen Leitungsteam zur Wahl und zu ihren neuen Aufgaben für die vierjährige Amtszeit. Die KAB als Sozialverband erachtete er als besonders wichtig für sozial Schwächere und als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Kirche. Sein Lob galt Schönfelder und Hofmann für ihren persönlichen Einsatz für die Mitglieder. Der Diözesansekretär bestätigte dem Ortsverband, in sich zu ruhen sowie Kraft und Sicherheit auszustrahlen. Auch warnte er davor, Geld und ökonomische Wirtschaftlichkeit um jeden Preis vor den Menschen zu stellen.

Als Termine in 2020 stehen fest: 6. März, 20 Uhr, Vortrag "Ich höre was, was du nicht hörst - Tinitus" mit Dr. Rudolf Sulzer (Erbendorf); 9. April (Gründonnerstag), 23 Uhr, Betstunde; 21. bis 24. April Fahrt an den Bodensee; 8. Mai, 19 Uhr, Maiandacht auf dem Armesberg mit dem Ortsverband aus Laineck und Einkehr; 21. Juni, 11.30 Uhr, Familientag mit Grillen/Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten; 17. Juli, 13 Uhr, Abfahrt zur Besichtigung der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden; 8. August, 12.30 Uhr, Busfahrt Bus ins Oberpfälzer Freilandmuseum in Perschen mit szenischer Führung "Vom Moosweibl, Drud und. Bilmesschneider" und Einkehr; 18. September, 20 Uhr, Film "Leben im Zinster Steinbruch früher und heute" von Rainer Sollfrank, Walter Pilsak und Johann Spörrer; 9. Oktober, 20 Uhr, Vortrag "Kinder haften für Ihre Eltern" mit Markus Nickl; 6. November, 20 Uhr Vortrag von Präses Pfarrer Bruckner; 4. Dezember, 19 Uhr, Gottesdienst und Adventfeier.

Rechtsstellensprechtage in Kemnath: 20. Februar, 30.April, 25.Juni, 22. Oktober und 17. Dezember.

Pfarrer Markus Bruckner (links), Bürgermeister Günter Kopp, Diözesansekretär Markus Nickl und Teamsprecherin Christine Sollfrank (von rechts) würdigten das wirken der langjährigen Vorsitzenden Otti Schönfelder (Dritte von links, mit Ehemann Alwin, links von ihre stehend) sowie Josef Hofmann (mit Ehefrau Ingrid, Vierter und Fünfte von links).
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