Kulmain
11.06.2025 - 14:29 Uhr
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Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in Witzlasreuth nähern sich dem Ende

Die Wasserleitungs- und Kanalarbeiten in Witzlasreuth gehen nach drei Jahren ihrem Ende entgegen. Details zu den umfassenden Sanierungen gab Bürgermeister Günter Kopp in der Gemeinderatssitzung.

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten

Die umfangreichen Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in Witzlasreuth neigen sich nach drei Jahren langsam dem Ende zu. Den Beschluss für eine umfassende Sanierung hatte der Gemeinderat im März 2022 getroffen. Begleitet wurden die Arbeiten von der Insolvenz der beauftragten Baufirma und den damit einhergehenden zeitlichen Verzögerungen für eine Neuausschreibung. Zu einer Informationsveranstaltung über den Bauverlauf lädt nun die Gemeinde die Witzlasreuther Bürger in das dortige Vereinsheim am Montag, 23. Juni, um 19 Uhr ein, gab Bürgermeister Günter Kopp in der vergangenen Gemeinderatssitzung bekannt. Gleichzeitig informierte er über die dort fertiggestellte Asphaltierung des Abschnitts „Im Schloss und am Weiherweg“. Nach seinen Worten wurde die Bitumenschicht zwischenzeitlich im Föhrenweg aufgezogen. Abgeschlossen ist der Ausbau des kleinen Verbindungswegs vom Ringweg zur Waldstraße. Erschließungs- und Gestaltungsarbeiten werden zurzeit am früheren Verbindungsweg von der Bergstraße zum Ringweg erledigt, so Kopp.

Radweganschluss

Ausgiebig diskutiert wurde die Anregung von Jürgen Christl (Bürgerliste) eines Radweganschlusses von Witzlasreuth an den parallel zur Staatstraße 2181 verlaufenden Radweg von Neusorg nach Ebnath. Die Schaffung eines neuen Gefahrenpunktes sah darin Albert Sollfrank (CSU), wenn zwei Fahrbahnen überquert werden müssen. Stefan Vetter (Freie Wähler) schlug vor, die Gefahr im dortigen Bereich durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer zu mindern. Er erinnerte dabei auf die getroffene Verkehrsregelung nach einem Unfall bei der Bushaltestelle an der Staatsstraße 2177 bei Oberwappenöst. Einen entsprechenden Antrag unterstützte auch Albert Sollfrank. Die Raserei uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen brachte Sybille Bayer (SPD) zur Sprache und wandte sich gegen die immer wieder vorgetragene Ablehnung: „Es ist doch noch nichts passiert.“

Kanalleitungen, Digitalisierung, Bürgerhaus

Kopp informierte über getroffene Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung im Mai. Demnach wurde das Ingenieurbüro für Tiefbautechnik in Marktredwitz mit den Ingenieurleistungen zur Erneuerung der Mischwasserkanalleitungen im Bereich des Speckermühlplatzes beauftragt. Digitalisiert wird nach seinen Worten die Friedhofsverwaltung, angeschafft wird dafür das „Modul Friedhof“ von RIWA. Bereits ausgeführt wurde der an die Firma Schwab aus Luhe-Wildenau vergebene Auftrag für Bagger- und Transportarbeiten zur Entsorgung des Aushubmaterials vom zweiten Bauabschnitt des Bürgerhauses.

Bauanträge

Zwei Bauanträgen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Sie betrafen die Sanierung einer bestehenden Garage mit Ersatz des baufälligen Pultdaches und den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport in Kulmain. Dem Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Kulmain West“ wurde stattgegeben.

Asphaltierungsarbeiten, Abbruch, Fronleichnam

Kopp informierte über die vor den Abschluss stehenden Arbeiten für die neue Wasserleitungsverbindung von Aign zum Hochbehälter Kulmain: Die damit verbundenen Asphaltierungsarbeiten in Aign von der Bahnbrücke bis zur Staatsstraße sind abgeschlossen, die restlichen Asphaltierungsarbeiten im Vogelherd kommen demnächst zur Ausführung. Ins Stocken geraten seien die Abbrucharbeiten auf dem Speckermühlplatz. Grund dafür ist die Beseitigung des Stromanschlusses. Kopp versicherte, dass die Arbeiten in Kürze wieder in Gange kommen. Der Rathauschef lud die Gemeinderäte noch zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession am Donnerstag, 19. Juni, ein.

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