25.11.2019 - 15:31 Uhr
KulmainOberpfalz

Kinder höchstes Gut

Bei der dritten von vier Bürgerversammlungen erläuterte Bürgermeister Günter Kopp die Pläne der Gemeinde Kulmain für das kommende Jahr. In der Schutzhütte Altensteinreuth zog Kopp auch ein zufriedenes Fazit der letzten zwei Jahre.

Die Bürger aus Altensteinreuth und Zinst ließen sich von Rathauschef Günter Kopp umfassend Bericht erstatten.
von Jürgen RauchProfil
Bürgermeister Günter Kopp informierte die Zuhörer aus der Altgemeinde Zinst.

Bei der dritten von vier Bürgerversammlungen erläuterte Rathauschef Günter Kopp die Pläne der Gemeinde Kulmain für das kommende Jahr. In der Schutzhütte Altensteinreuth zog Kopp auch ein zufriedenes Fazit der vergangenen zwei Jahre.

Den rund 20 Besuchern der Versammlung für die Altgemeinde Zinst. Zunächst berichtete Kopp, dass die Schäden an den Straßen in Zinst und Altensteinreuth laut Gutachten nicht dem Umleitungsverkehr zugeordnet werden können. Der Erdhügel am Kinderspielplatz wurde wie gewünscht abgetragen, der neue Stellplatz der Schaukel steht noch nicht fest. Ein Angebot für die renovierungsbedürftige Brücke in Zinst steht noch aus. Die Reparaturen am Bushäuschen werden hoffentlich demnächst anlaufen. Jedoch sei dies abhängig, ob die zuständigen Baufirmen Zeit haben. Die meisten seien derzeit komplett ausgebucht.

Breitbandausbau abgeschlossen

Das Fest und die Einweihung des neuen Feuerwehrautos nannte Kopp einen großen Erfolg. Die Zinster Wehr sei nun für ihre Aufgaben gut gerüstet. Der Breitbandausbau sei nun auch in Unterwappenöst abgeschlossen. Die Anwohner mussten zwar etwas länger warten, dafür haben sie nun aber eine höhere Leistung von 100 Megabits pro Sekunde.

Anschließend berichtete Kopp von den Entwicklungen der Gemeinde Kulmain, die er mit Zahlen und Fakten untermauerte. Ob die Gemeindeverbindungsstraße nach Zinst, Renovierung des ehemaligen Daddy-Anwesens und des alten Feuerwehrhauses, neue Bedachung der Friedhofshalle und viele andere "Baustellen" zeigten, dass die Gemeinde "am Ball ist".

Besonders die Schule und damit die Bildung der Kinder liegt dem Rathauschef am Herzen. Im Moment beginnt der erste von fünf Bauabschnitten mit einem Aufwand von rund 570 000 Euro. Auch die Schulturnhalle sowie das Bürgerhaus werden saniert. Zu rechnen sei mit einer Förderung von rund 85 Prozent. Im neuen Schuljahr wird laut Kopp wohl erstmals eine offene Ganztagsschule angeboten. Dabei werden die Kinder wahlweise bis 14 oder bis 16 Uhr betreut. Im Moment laufe das Projekt gerade an, in mehreren Infoabenden soll die Nachfrage geklärt werden.

Keine Nachnutzung für Keller

Im Anschluss seines ausführlichen Berichts beantwortete Kopp noch Fragen. Die Änderung der Grundsteuer wird wohl sogleich keine Änderungen nach sich ziehen. Die Investitionen in die Schule nannte er notwendig und wichtig, damit man weiterhin die Kinder in bestmöglicher Form in Kulmain unterrichten können. Die Keller des Daddy-Anwesen können - schon aus Sicherheitsgründen - keiner anderen Nutzung zugeführt werden. Als historisches Gebäude wollte man die Keller auch so erhalten lassen.

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