29.10.2018 - 11:40 Uhr
KulmainOberpfalz

Kulmain investiert in die Zukunft

Infos, Aufklärung, Diskussion und Wissensaustausch stellte CSU-Ortsvorsitzender Günter Kopp bei der "Gemeindepolitik in der Zukunft und Gegenwart" in den Mittelpunkt.

sehr interessiert verfolgen die Anwesenden den Ausführungen von CSU-Ortsvorsitzenden Günter Kopp (rechts)
von Kurt ScharfProfil

Zu Beginn erinnerte er beim CSU-Stammtisch im Feuerwehrgerätehaus Oberwappenöst an die Geschehnisse im Bereich der Ortschaft.

Dabei nannte er die Fertigstellung der 270 Meter langen Gemeindeverbindungsstraße von Oberwappenöst bis zur Bahnbrücke mit Verlegung der Wasserleitung bis zum Bahnhäuschen für 223 000 Euro, bei einem Zuschuss von 171 000 Euro. Eine weitere Straßenbaumaßnahme ist über die Steinwald-Allianz geplant. Mit dem Kernwegenetz soll die 605 Meter lange Strecke von Oberwappenöst nach Wernersreuth auf eine Breite von 3,50 Meter ausgebaut werden. Das Amt für ländliche Entwicklung ist derzeit mit den Modalitäten hinsichtlich Bodenproben, Grundlagenerforschung und Planungsarbeiten beschäftigt. Zudem muss noch ein Vorstand gewählt werden. Optimistisch betrachtet, könnte 2020 begonnen werden, meinte der Bürgermeister. Derzeit seien als Kosten 171 500 Euro einkalkuliert. Es werde ein Zuschuss von 76,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Die Oberwappenöster Dorfgemeinschaft lobte der Redner für den Kinderspielplatz. Dieser sei bestens gelungen und "eine sehr gute Werbung für den innerörtlichen Zusammenhalt". Die jährliche Überprüfung habe keine Mängel ergeben. Auch die Sanierung der Filialkirche mit der Pflege des Innen- und Außenbereiches basiere auf der großen Unterstützung der Einwohner. Etwas Bauchschmerzen bereitet Kopp derzeit die Wasserversorgung. Wegen der anhaltenden Trockenheit sei das Wasser knapp geworden. Daher laufe die Versorgung seit einiger Zeit über Godas-Erdenweis. Wenn die Witzlasreuther Quelle wieder mehr Wasser fördere, werde darauf wieder zugegriffen, meinte der Bürgermeister. Das Wasserrechtsverfahren für die Wasserversorgung Oberwappenöst-Witzlasreuth sei bis 31. Dezember 2020 verlängert worden. In diesem Zusammenhang sei ein Basisgutachten zu erstellen, um den Zustand der Quelle mit Einzugsbereich, Versorgungssicherheit sowie mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Die Anschaffung einer Tragkraftspritze, die Vorbereitung für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF im Jahre 2020 sowie die Beschaffung von Ausrüstungs- und Bekleidungsgegenständen stellte der Redner zudem in den Vordergrund. Obwohl die Gemeinde wieder keine Stabilisierungshilfe erhalte, investiere sie in die Infrastruktur und Zukunft. Die Asphaltierung einer Anliegerstraße in Oberbruck, Ausbesserung der Straße am Ortsende von Babilon mit der Erneuerung von Wasserschieber und Unterflurhydrant sowie Sanierung und Ertüchtigung der Kläranlage Witzlasreuth seien weitere Vorhaben.

In den nächsten Jahren stehe noch die Gemeindeverbindungsstraße von Kulmain nach Zinst und das schnelle Internet im Zuge des Höfebonus' an, ebenso die Gestaltung des Speckermühlplatzes und die Sanierung des Bürgerhauses. Die Bürger bemängelten den teilweise schwachen Wasserdruck in den Leitungen, der auf den Umschluss an eine andere Versorgungsanlage wegen der Wasserknappheit zurückzuführen sei. Auch fragten sie nach, wie hoch sich mögliche Verbesserungsbeiträge bei der Kläranlage gestalten und ob bauliche Möglichkeiten für eine Erweiterung gegeben sind.

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