17.03.2020 - 11:17 Uhr
KulmainOberpfalz

Kulmainer Wehr gut aufgestellt und ausgerüstet

Auf gute Kameradschaft, Zusammenhalt, gute Ausstattung sowie viele helfende Hände kann die Stützpunktfeuerwehr Kulmain bauen.

Georg Redl blickt in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück.
von Arnold KochProfil

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kulmain im Gerätehaus zog Vorsitzender Georg Redl eine positive Bilanz zum Jahresgeschehen. Vorher hatten die Mitglieder einen Gottesdienst für verstorbene Mitglieder in der Pfarrkirche besucht. Die Totenehrung galt besonders Wolfram Abert und Adolf Raß.

Die Mitgliederzahl erhöhte sich nach fünf Neuaufnahmen auf 101. In den Vorstandssitzungen wurden die Geschicke des Vereins, Maibaum-, das Pfingst- und Kirchweihfest, ein Vereinsausflug geplant und der neue Dienstplan der aktiven Wehr besprochen. Auf Gemeindeebene nahm die Wehr an den Sitzungen der Ortswehren teil und freute sich über den guten Besuch beim Pfingstfest. Zum Ferienprogramm der Gemeinde organisierten die Betreuer der Kinderfeuerwehr eine Feuerwehrhausrallye, die mit selbst gemachten Pizzen abschloss. Die Arbeit der Feuerwehr stellten Aktive in der Schule und Kinderkrippe vor und gaben im Kindergarten Brandschutzunterricht.

Der Vereinsausflug führte zunächst zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München Eine Fahrt über das Vorfeld, Besuch einer Feuerwache und ein Einblick in den Alltag wie auch eine Stippvisite in der Brauerei Kuchlbauer in Abensberg mit Einkehr gehörten dazu. Die Kameradschaft mit der Feuerwehr Immenreuth festigten die Kulmain durch das jährliche "Grenzfest" bei kühlem Bier, Grillspezialitäten und Musik aus der Dose. Beim Ehrenamtsempfang mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Kemnather Foyer waren die Kulmainer Brandschützer vertreten. Mit Fahnenabordnungen nahm der Verein am Volkstrauertag sowie am Fronleichnamsfest teil.

Nach der Weihnachtsfeier besuchte die Wehr den Neujahrsempfang der Gemeinde. Redl dankte allen Mitgliedern und Helfern für die Teilnahme an den Vereinsaktivitäten, Arbeitseinsätzen bei Festen oder der Pflege und Instandhaltung des Gerätehauses und dessen Außenanlagen.

Bestens bewährt hat sich die Gründung der Kinderfeuerwehr "Löschzwerge", die das Interesse an der Arbeit der Wehr weckt und bestens betreut für Nachwuchs auch für die Jugendfeuerwehr sorgt.

"Auf die Kulmainer Feuerwehr ist - ob bei Einsätzen, Prävention und Weiterbildung - rundum Verlass. Der Generationswechsel ist bei Euch gelungen", bestätigte Bürgermeister Günter Kopp. Er berichtete, dass für das alte Feuerwehr-Gerätehaus samt Außenanlagen und Umfeldgestaltung 520 000 Euro bei 90-prozentigem Zuschuss ausgegeben werden. Dabei entstehen Lager- und Unterstellmöglichkeiten für Geräte und Fahrzeuge der Wehr und des Helfers vor Ort. Acht neue Atemschutzgeräte beschaffte die Gemeinde. Die Sammelbestellung von Ausrüstung und Verbrauchsmaterial aller vier Wehren ist abgeschlossen. Die Planung für die vorgeschriebenen Abgasabsauganlagen ist abgeschlossen und soll heuer umgesetzt werden. Kopp bat um Mitarbeit beim Bürgerfest am 11. und 12. Juli. Die Gemeinde besucht vom 20. bis 23. August die 750-Jahrfeier der Partnerstadt Purbach/Neusiedler See.

Der für Samstag, 28. März, geplante Familiennachmittag der Feuerzwerge entfällt wegen der derzeitigen Lage. Zu Pfingsten ist wieder das traditionelle Pfingstfest am 30./31. Mai am Gerätehaus. Kassier Tobias Müller berichtete von einem kleinen Kassenüberschuss. Dessen einwandfreie Arbeit bestätigte Kassenprüfer Daniel Stich. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Georg Redl (stehend) blickt in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.