Das abgeknickte Flurkreuz an der Kreuzungseinmündung der Wunsiedeler Straße in den Höhenweg hat Bauhofmitarbeiter Otto Schirmer an insgesamt zwei Arbeitstagen wieder restauriert. Auch hat er es mittlerweile wieder in der Granitstock-Halterung verankert. Das kleine Flurdenkmal ist vor 80 Jahren vom damaligen Grundstücksbesitzer errichtet worden.
Das Kreuz hat Schirmer mit kesseldruckimprägniertem Fichtenholz neu hergestellt, mit dem Farbton Eiche grundiert und anschließend mit einem dreimaligen Anstrich in einem Nussbaum-Ton der Farbbeschaffenheit des Schildes angepasst, so dass sich eine einheitliche Struktur ergab. Der Korpus hat eine Verbesserung mit der Lackierung und einem goldenen Überzug erfahren. Die Schrift auf dem Holzstück ist nachgestrichen worden, so dass sie wieder gut lesbar ist. Die vorhandenen Risse in der Blechabdeckung hat Schirmer ebenfalls geschlossen.
Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass das Flurkreuz nicht durch Vandalismus beschädigt worden war, sondern laut Gemeinde "vielmehr ein leichtes Drücken am Bildstock aufgrund von Unachtsamkeit der Auslöser war". Die Beschaffenheit des Holzes sei durch die Witterungseinflüsse der vergangenen Jahrzehnte stark angegriffen gewesen, so dass ein leichter Stoß genügte, um es zu brechen.













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