die Übungsstrecke in Neuhaus erstmals an fünf Terminen besucht worden, berichtete in der Jahreshauptversammlung. Die Atemschutzträger waren bei der Großübung am Rothenhof mit eingebunden. Marcel Braunreuther besuchte das Brandhaus in Würzburg, in Kemnath stand der Container für Realbrandausbildung zur Verfügung.
Im abgelaufenen Jahr rückte die Truppe zu fünf Einsätzen mit Atemschutzbeteiligung aus. Der Atemschutzwart machte darauf aufmerksam, dass die alten Geräte auszutauschen und durch neue zu ersetzen seien, um die Einsatzbereitschaft auf diesem Gebiet zu gewährleisten. Die Träger sollten mit einem guten Gefühl und sicherer Ausrüstung in den Einsatz gehen.
Kommandant Ernst Braunreuther zählte 47 Aktive, davon vier Frauen. Aus dem aktiven Dienst schieden drei Brandschützer aus, die der Wehr jedoch als passive Mitglieder erhalten bleiben. Dagegen verzeichnete Braunreuther vier Neuzugänge. Die 62 Einsätze gliederten sich auf in Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen, Ölspurbeseitigungen, Keller-Überschwemmungen, Verkehrsunfälle, Absicherungen, Sicherheitswachen und Sturmschäden. Zudem standen zwölf Übungen und mit den Gemeindefeuerwehren eine gemeinsame Probe mit der BRK-Bereitschaft Armesberg im Programm.
Auf dem Gelände der Asphaltmischanlage fanden sich die umliegenden Wehren zu einer Großübung ein. Auf Landkreisebene besuchten die Kulmainer Lehrgänge. Den Feuerwehrführerschein legten Peter Scherm und Matthias Brunner ab. In Schlüsselfeld waren Interessierte beim Fahrsicherheitstraining. Kommandantenbesprechungen, Frühjahrs-, Herbst-, Inspektions- und Dienstversammlungen sowie Besprechungen auf Gemeindeebene rundeten das Jahresgeschehen ab.
Laut Jugendwart Peter Scherm gehören sechs Feuerwehranwärter der Nachwuchsgruppe an. Zwei Jugendliche sind in die aktive Wehr gewechselt. Für die Mädchen und Jungs wurden das Maibaumfest, eine Jugendolympiade sowie eine Fahrt nach Wackersdorf auf die Gokart-Bahn abgehalten. Bei Übungen eigneten sich sie sich Wissen über Knoten, Stiche, Koordinatenfahrten und einen Löschaufbau an.
Von etlichen Prüfungen an den Gerätschaften sprach Tobias Schroll. Dank fleißiger Helfer reduzierte sich sein Einsatz und zeitlicher Aufwand. Die schadhaften Feuerwehrhaltegurte werden ausgesondert und ersetzt, erklärte der Gerätewart. Um den Fuhrpark einschließlich Kundendienste kümmere sich Thomas Karger. Die Fahrzeuge legten einige Übungs- und Einsatzkilometer zurück, Pumpen und Stromerzeuger seien ebenfalls in Betrieb gewesen.
Marcel Braunreuther hat 16 Feuerzwerge im Alter von sechs bis zwölf Jahren in der Mannschaft. Vier Betreuer stehen zur Verfügung. In elf Gruppenstunden kam neben Spiel und Spaß die Brandschutzerziehung nicht zu kurz. Die Kinder erfuhren, wie man Feuer richtig löscht und einen Feuerlöscher benutzt sowie wie ein korrekter Löschaufbau funktioniert. Zusätzlich erkundeten sie die Feuerwehrfahrzeuge. Die BRK-Bereitschaft Armesberg vermittelte Erste-Hilfe-Kenntnisse und stellte das Einsatzfahrzeug der Helfer vor Orts vor.
Alle Warte bedankten sich bei den Einsatzkräften für die Bereitschaft, bedürftigen Menschen im Ernstfall beizustehen und die notwendigen Hilfsdienste im Bedarfsfall zu leisten. Ein Lob galt auch der Gemeinde für die Bereitstellung der nötigen Ausrüstungsgegenstände und Gerätschaften.
Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther betonte, dass hinter den Berichten beeindruckende Zahlen stecken, die das Aufgabenpensum nur erahnen ließen. Auf Landkreisebene sei eine ständige Zunahme an Einsätzen zu verzeichnen. Der eingeschlagene Weg der Nachwuchsgewinnung zeige Erfolge, und dieses Potenzial gelte es zu nutzen. Er dankte der Kulmainer Feuerwehr für ihr großes Engagement und die gute Mannschaft.












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