30.09.2021 - 14:25 Uhr
KulmainOberpfalz

Pachtschilling für den Wegebau

Mitglieder der des Vorstandes und der Jägerschaft sowie Bürgermeister Günter Kopp (links).
von Externer BeitragProfil

Aufgrund der Corona-Auflagen war auch das Jahresgeschehen bei der Jagdgenossenschaft sehr eingeschränkt. Wie Vorsteher Richard Braun in der Hauptversammlung berichtete, fand eine Vorstandssitzung statt, die ursprünglich für Februar angedachte Versammlung sowie das Jagdessen wurden verschoben.

Der Wegebau und andere Arbeitsaktionen seien auch wegen der besonderen Umstände nur schwer zu organisieren gewesen. Den Vorstandskollegen bescheinigte Braun eine gute Zusammenarbeit. Das gilt auch für die Jägerschaft. Unterschiedliche Meinungen seien diskutiert und gemeistert worden.

Nach dem Protokoll, der neue Schriftführer Thomas Wörl für den verhinderten Andreas Kastner vortrug, berichtete Kassier Hermann Melzner von einem gestiegenen Kassenbestand und derzeit gutem Finanzpolster.

Laut Jagdpächter Josef Bertelshofer ist die Abschussquote erfüllt worden. Jedoch seien 5 Rehe wieder Unfällen zum Opfer gefallen. 7 Wildschweine, 12 Füchse, 5 Fischreiher, 7 Krähen, 20 Enten und 5 Hasen seien geschossen worden. Die Rehkitzsuche vor der Mahd sei gut organisiert gewesen, die Landwirte hätten präventiv ihre Beiträge geleistet. Einstimmig beschlossen die Jagdgenossen, den Jagdpachtschilling für den Wegebau und über Zuschüsse für die Renovierung von Feldkreuzen sowie als Rücklage einzusetzen. Die Jagdgenossen sehen von der Anschaffung einer Wärmebildkamera aus Kostengründen und wegen der nicht unerheblichen Auflagen ab. Das Ausleihen sei die bessere und günstigere Alternative. Der defekte Flaschenrüttler wird wegen der geringen Nachfrage nicht repariert und auch nicht ersetzt. Abschließend dankte der Jagdvorsteher dem Jagdpächter für die Bereitstellung der Getränke sowie die Harmonie untereinander und das vertrauensvolle Verhältnis.

Bürgermeister Günter Kopp stellte fest, dass sich die Jagdgebiete in einem sauberen und ordentlichen Zustand befinden, die Bejagung mit Abschuss erfüllt und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Wildschäden durch Verbiss des Rotwildes sowie Feld- und Flurschäden vom Schwarzwild existieren. Die Erhaltung der Natur sei wichtig und lebensnotwendig.

"Herzliches Vergelt's Gott" sagte er dem Jagdpächter und seiner Mannschaft für die waidmännische und vorbildliche Betreuung der Jagdliegenschaften. Josef Bertelshofer sei immer vor Ort. Aber auch dem Jagdvorsteher gilt ebenso ein wie den Jagdgenossen für die Bereitschaft, sich in das Jagdgeschehen einzubringen.

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