Kulmain
20.09.2018 - 16:45 Uhr

Purbacher angetan vom Armesberg

Berge haben die Burgenländer selbst genug. Dennoch beeindruckt die Purbacher ein Besuch des Armesberges.

Bürgermeister Günter Kopp (links) führt die Gäste aus der Partnergemeinde Purbach den Armesberg hinauf zur Wallfahrtskirche. Bild: exb
Bürgermeister Günter Kopp (links) führt die Gäste aus der Partnergemeinde Purbach den Armesberg hinauf zur Wallfahrtskirche.

Während ihres Besuches erkundeten die Gäste aus Purbach die höchste Erhebung im Kemnather Land. Auf 731 Meter Meereshöhe thront der Armesberg und bietet imposante Einblicke in die Gebietskulisse rund um den Vulkankegel. Mit dem Schulbus der Gemeinde, den Hausmeister Ludwig Bayer steuerte, erreichten die Österreicher den Parkplatz am Fuße des Ausflugszieles. Von dort ging es steil bergauf zur Armesbergkirche, die der "Heiligsten Dreifaltigkeit" geweiht ist. Die Burgenländer waren erstaunt und beeindruckt vom Zustand des Gotteshauses samt deren Umfeld.

Bürgermeister Günter Kopp erläuterte ihnen kurz auf die Geschichte des Armesberges, auf denen Gipfel am 21. Juni 1677 der Grundstein gelegt wurde. Am 5. Juni 1678 erfolgte die feierliche Einweihung der Wallfahrtskirche, deren Dachstuhl am 22. Mai 1819 ein Blitz in Brand setzte. Meinungsverschiedenheiten und Mittellosigkeit verzögerten den Wiederaufbau bis zum Dreifaltigkeitsfest 1839. Jeden Sonntag finden von Anfang Mai bis Ende Oktober am Vormittag ein Gottesdienst und am Nachmittag eine Kreuzwegandacht statt.

Mesnerin Therese Kopp hatte die Wallfahrtskirche aufgesperrt, damit sich die interessierten Besuche einen Eindruck vom Inneren verschaffen konnten. Viele nutzen die Gelegenheit zu einem Gebet. Nach der Besichtigung ging es über einen Wanderpfad zur "Schönen Aussicht", einer Plattform unterhalb der Kirchenanlage, und von dort zum Mesnerhaus zu Kaffee und Kuchen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.