Rund 20 Sänger und deren Ehefrauen waren am Dienstagabend zur Jahresabschlussfeier mit Ehrung langjähriger Mitglieder des Sängerbundes Kulmain in Gasthof "Zur Post" gekommen. Das Abendprogramm begann mit einem gemeinsamen Essen. Mit "Wachet auf" und "Weihnachten bin ich zu Haus'" gab die Männergesangsgruppe eine Kostprobe ihres Könnens.
Vor dem Jahresrückblick des Vorsitzenden Günter Zwick gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder, besonders Alfred Wagner, Michael Schindler, Hans Dumler, Josef Küffner, Willi Glaser, Karl Hösl, Eugen Weyh und Josef Schönfelder. Dem Verein traten mit Johanns Sollfrank und Rudi Scherm zwei neue aktive Sänger bei. Anschließend erinnerte Zwick an den Auftritt des Männerchors am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Kulmain mit der Bauernmesse von Anette Thoma. Es folgten mit dem Kirchenchor die musikalische Gestaltung des Neujahrsempfangs der Gemeinde, des Gottesdienstes an Heiligdreikönig nach dem Chorsatz des früheren Leiters German Weber und des Gedenkgottesdiensts für verstorbene Mitglieder auf dem Armesberg.
Nach der Sommerpause standen Gottesdienste zur Altensteinreuther Kirchweih an der Ortskapelle und zum Volkstrauertag sowie zur Ehrung der Kriegstoten am Kriegerdenkmal auf dem Programm. In 22 Chorproben bereiteten sich die Sänger auf Auftritte vor und übten Liedgut unter der Leitung von Andrea Krauß ein. Zwick gratulierte Jubilaren zu runden Geburtstagen.
Junge Sänger zu gewinnen, müsse hohe Priorität eingeräumt werden, um langfristig den Bestand zu sichern, betonte der Vorsitzende. Noch seien aber alle Stimmlagen besetzt. Zwick dankte dem Ortspfarrer für die Gelegenheiten, Gottesdienste gesanglich zu gestalten, der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung, der Chorleiterin für ihr großes Engagement und Geduld und der Wirtsfamilie Wiesend für die Bereitstellung des Probenraumes. Ebenso würdigte der Redner Notenwart Simon Melzner sowie Gerhard Reger für die Erneuerung von Notenblättern.
"Gute Sänger sind in der Kirche gefragt, um beim Gesang zu führen", erklärte Pfarrer Markus Bruckner. Er würdigte die aktiven Mitglieder für die Mitgestaltung zahlreicher Gottesdienste "zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen" und lobte die unzertrennliche Beziehung zwischen Kunst, Kirche sowie Gesang.
Bürgermeister Günter Kopp zollte dem Sängerbund großen Respekt und dankte für seine Leistungen zur Mitgestaltung weltlicher und kirchlicher Feste. Andrea Krauß berichtete von einem schweren Jahr durch den Tod von sieben ehemaligen und einem aktiven Sänger. Sie freute sich aber über gut besuchte Chorproben und die Freude am gemeinsamen Singen. Der Sängerbund wird sich an einem Mariensingen im Mai in Nagel beteiligen. Dazu ist ein Auftritt mit "Spirit of Fantasie" und der Schule geplant.
Die Jubilare
Vorsitzender Günter Zwick nahm mit Bürgermeister Günter Kopp die Auszeichnungen vor. Mit der goldenen Ehrennadel samt Urkunde des Fränkischen Sängerbundes dankten sie Reiner Kapustenski, Simon Melzner und Max Müller für 40 Jahre aktives Singen. Für 50 Jahre erhielt Hans Kern und für 60 Jahre Hans Kastner die goldene Ehrennadel des Fränkischen Sängerbundes und die goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes samt Urkunden. Kastner rückt damit in die Reihe der „60er“ auf, der bereits Richard Prösl und Günter Zwick angehören. Zudem können beide künftig alle Chorveranstaltungen des Verbandes kostenlos besuchen.













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