"Seitdem bin ich ganz brav", meinte sie, als sie von einer Informationsfahrt zur Justizvollzugsanstalt nach Weiden erzählte. Davor sprach sie den Seniorenfasching und ein Gespräch mit Flüchtlingsbetreuern an. Es folgten der Blick auf eine Impulsfahrt nach Bamberg und die Erinnerung an zwei Maiandachten. Bei der Fahrt nach Tirschenreuth nahmen 39 Personen teil. Der Besuch des Familienzentrums Mittendrin und des Wiesenfestes in Kemnath waren weitere Programmpunkte. Letzteres sei sehr gut angekommen, betonte Schroll und blickte bereits auf eine Wiederholung 2019.
Das Bildungsangebot zur Digitalisierung älterer Menschen war Bestandteil des Jahresprogramms, ebenso der Ausflug zum Wurzelmuseum in Tremmersdorf und zum Kloster Speinshart. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß hatte um Empfang anlässlich des Ehrenamtes eingeladen, und in Immenreuth blickten die Seniorenbeauftragten auf die Aufgaben der Palliativ- und Hospizarbeit in der Region. Nicht außen vor blieben der mobile Dorfladen der Steinwaldallianz sowie der Rückblick auf zehn Jahre Seniorenarbeit im Landkreis.
Im Schnitt kamen 25 Personen zu den zwölf Hutza-Nachmittagen mit Stricken, Plaudern und Kartenspielen. Was dabei fehlte, waren Männer, bedauerte Schroll. Seniorenfahrten, Pizza- und Gansessen sowie die monatlichen Fahrten ins Sibyllenbad werden sehr gut angenommen. Von positiven Resonanzen berichtete die Seniorenbeauftragte auch bei ihren Kranken-, Geburtstags und Seniorenbesuchen.
Die soziale Arbeit stufte Bürgermeister Günter Kopp als ganz wichtig ein, damit ältere Menschen aus ihrem Alltagstrott herauskommen. Er sah in Schroll eine wichtige Ansprechpartnerin, die darüber hinaus Versorgungsfahrten übernimmt. "Eine tolle Leistung", zollte Kopp Respekt und Anerkennung und ergänzte unter großem Applaus der Räte: "Die erbrachte Leistung ist nicht aufzuwiegen."
"Was geleistet wird, ist unbeschreiblich", ergänzte Alfred Sollfrank (CSU) aus Erfahrung im eigenen Familienbereich. Er bezeichnete die Arbeit im Hintergrund als "großartig" und versprach einen ebenso großen Eisbecher, wenn die Eisdiele wieder geöffnet habe. Als wichtig erachtete es Sybille Bayer (SPD), dass auch das Thema Flüchtlinge und deren Schicksale in die Öffentlichkeit bei der Arbeit getragen wurde. Jürgen Christl (Bürgerliste) schloss sich den lobenden Worten an, und Günther Bäte von den Freien Wähler sagte: "Hinter der Arbeit steckt viel Herzblut." Nicht außer Acht gelassen wurde der zweite Seniorenkreis in der Gemeinde, dessen Arbeit auf ebenso große Anerkennung stieß.













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