15.05.2019 - 15:28 Uhr
KulmainOberpfalz

Solibrotspende für Indien

Bäckereikunden in Kulmain kaufen Soli-Brote und spenden für indische Kinder. Den Erlös wird der Zweigverein des Katholischen Frauenbundes noch weiter aufstocken.

Bäckermeister Wolfgang Schmid überreicht den Erlös aus der Solibrot-Aktion an Doris Kellner (links) und Rita König.
von Arnold KochProfil

Der Zweigverein Kulmain des Katholischen Frauenbundes hatte mit eigenen Veranstaltungen an der Solibrot-Aktion beteiligt. Im Fokus des Diözesanverbandes Regensburg stand in diesem Jahr das Projekt „Indien — Kinderarbeit wirksam bekämpfen“. Dafür konnte das Führungsteam des Ortsvereins die Holzofenbäckerei Schmid gewinnen. Von Aschermittwoch bis Karsamstag bot sie im Laden ein kleines Holzofenbrot als Soli-Brot an. Vom Kaufpreis flossen jeweils 50 Cent in die Aktionskasse. Außerdem war eine Spendenbox aufgestellt, eine weitere stand in Rita’s Dorfladen.

Zudem bot der Frauenbund zu Beginn der Fastenzeit nach dem Gottesdienst ein Fastenessen im Martinssaal an, dessen Erlös auch der Aktion zu fließen wird. Dazu kommt noch ein Teil des Erlöses der Bastelaktion und der Einnahmen aus der Jahreshauptversammlung. Mit den Spenden wird Kinderarbeit in Indien bekämpft.

Das Führungsteam verdeutlichte bei der Übergabe des Solibrot-Erlöses in der Holzofenbäckerei Schmid, dass allen bewusstwerden müsse, wie gut es uns und unseren Kindern gehe. In Indien seien 29 Millionen Kinder von fünf bis 14 Jahren aufgrund von Armut zu harter Arbeit unter schlimmen Bedingungen gezwungen. „Bilder von Kindern als Müllsammler, als Arbeiter in der Teppich- und Schmuckindustrie, Minen und Steinbrüchen haben wir alle schon gesehen. Diese Kinder nehmen nicht nur körperlich und seelisch schweren Schaden, sondern können auch keine Schule besuchen. Durch die fehlende Bildung haben sie es auch schwer, als Erwachsene der Armut zu entrinnen“, erklärten Rita König und Doris Kellner. Mit den Spenden sollen die Kinder vom Zwang zur Arbeit befreit werden, sich altersgemäß entwickeln und zur Schule gehen können sowie die Lebensbedingungen der betroffenen Familien verbessert werden.

Bäckermeister Wolfgang Schmid berichtete, dass 200 Solibrote verkauft wurden. Er übergab den Erlös mit seiner Spende in Höhe von insgesamt 150 Euro samt ungezählter Sammelbox an Kellner und König.

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