Immenreuth/Kulmain.(ak) In einer kleinen internen Feierstunde verabschiedete das Lehrerkollegium des Sonderpädagogischen Förderzentrums Sonderschulstudienrätin Stilla Rauch-Taschner in den Ruhestand. Die Laudatio übernahm im Gasthof Wiesend der ebenfalls zum Schulschluss aus dem Schuldienst ausgeschiedene ehemalige Sonderschulrektor Wolfgang Schmid.
Die 1956 in Kulmain geborene Lehrkraft baute ihr Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz. Sie startete 1980 als Lehramtsanwärterin an der Volksschule Erbendorf und begann 1981 das Aufbaustudium zur Sonderschullehrerin mit Fachrichtung Sprachbehindertenpädagogik in München.
1985 bestand sie die Anstellungsprüfung mit Schwerpunkt Sprachbehindertenpädagogik und legte das zweite Staatsexamen erfolgreich ab. Ihr erster Lehrauftrag führte sie an die Schule für Lernbehinderte nach Trevesen, wo sie 1989 ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen wurde. Sie begleitete den Standortwechsel der dann zum Sonderpädagogischen Förderzentrum umbenannten Einrichtung über Kemnath nach Immenreuth. Schmid bezeichnete Rauch-Taschner als ruhige Vorzeigekollegin mit hoher Lehrkompetenz als Sprachkoordinatorin.
In ihrer Lehrtätigkeit war sie zudem als Leiterin der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) in Kastl, Klassenführung am Sonderpädagogischen Förderzentrum und im Mobilen Sozialpädagogischen Dienst an den zugehörigen Sprengelschulen eingesetzt.
"Die Kinder spürten und alle schätzten deine Geduld und dein freundliches Wesen in einem aufgeschlossenen Lernklima. Du hinterlässt eine große Lücke", betonte Schmid. Die künftige Ruheständlerin dankte für die gezeigte Kollegialität.













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