Der SV Kulmain ist zum zweiten Mal gezwungen, zumindest übergangsweise ab dem 1. Februar des nächsten Jahres die Bewirtschaftung des SV-Sportheimes selbst zu übernehmen. Die bisherige Pächterin hat den Vertrag aus persönlichen Gründen zum Ende des Monats Januar gekündigt.
Keineswegs glücklich darüber ist die Vereinsführung um Vorsitzenden Wolfgang Groß. Somit ist der SV Kulmain gezwungen erneut auf Pächtersuche für die Traditionsgaststätte zu gehen oder notfalls wiederholt selbst einen Notbetrieb einzurichten. "Unser Ziel ist es, schnell einen neuen Pächter zu finden. Wir stehen sonst erneut vor einer schweren Aufgabe. Der Weiberfasching im Februar und der Fußballspielbetrieb mit Außenbewirtschaftung ab Ende März stehen bevor. Wir schaffen die schwierige Situation dann nur, wenn alle zusammenlangen", erklärte Groß.
Nach seinen Worten gestaltet sich die Suche nach einem Neupächter nicht einfach, obwohl gute Betriebsvoraussetzungen und Umsätze vorhanden seien. Genügend Beispiele aus der Nachbarschaft beim Betrieb von Sportheimgaststätten seien bekannt.
Die Gastronomie biete mit einen Gastraum, Balkon, zwei Kegelbahnen, Sauna, Nebenraum, Grillhäuschen mit Ausschanktresen, Mehrzwecksaal für und komplett eingerichtete Küche sehr gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wirtschaftsbetrieb. In den vergangenen Jahren ist das 30 Jahre alte Gebäude unter anderem mit einer neuen Heizung, neu gestaltetem Balkon sowie einer komplett neuen Thekenanlage ausgestattet worden.
Der SV Kulmain ist mit rund 750 Mitgliedern der größte Verein in der rund 2300 Einwohner zählenden Gemeinde und sichert mit Festen sowie Nutzungen durch andere Gruppen eine Grundauslastung der Gaststätte. Der Verein hofft, sich bald mit Interessenten treffen zu können, um den Wirtschaftsbetrieb zum Nutzen von Mitgliedern, Gästen und Wirt weiterzuführen.














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