19.05.2019 - 12:22 Uhr
KulmainOberpfalz

Von Tansania zur Löwenjagd

Mit Liedern, Tänzen und Sketchen unterhielten die Kulmainer Grundschüler beim Frühlingskonzert. Doch die Kinder stimmten auch nachdenkliche Töne an.

Viel Beifall erhielt die vierte Klasse für das „Rap Huhn“.
von Josef ZaglmannProfil
Mit ihrem Sketch sorgte die Schulspielgruppe für Heiterkeit.
Der Mama-Boogie der Klasse 1/2a kam nicht nur bei den Müttern gut an.

Kaum fassen konnte das Haus des Gastes die Zuhörer, die zum Frühlingskonzert der Grundschule gekommen waren. Sie alle erwartete ein bunter Strauß von Liedern, Instrumentalstücken, Tänzen und Sketchen.

Nach der Begrüßung durch Rektorin Christiane Böhm führte die Viertklässlerin Lilli Schönl gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm. Darauf stimmte die Klasse 1/2b die Eltern, Großeltern und Verwandten mit dem Begrüßungslied "Halli, hallo, herzlich willkommen" musikalisch ein. Bei dem Bewegungslied "Simana kaa" unternahm sie eine weite Reise nach Tansania. Lehrerin Regina Birkner begleitete beide Stücke auf der Gitarre.

Ihre Kollegin Johanna Reger hatte mit ihrer Klasse 1/2a den "Mama-Boogie" eingeübt. "Was machen die Tiere auf dem Bauernhof, wenn der Bauer nicht da ist?", fragten die Mädchen und Buben bei dem lustigen Sprech-Kanon "Eine tierische Besprechung". Sehr gut kam auch die Sketch "Eine lustige Unterrichtsstunde" an. Förderlehrerin Sieglinde Götz hatte ihn mit den zwölf Schülern der Schulspielgruppe einstudiert und dabei viel Sinn für Situationskomik bewiesen.

In der Pause sorgte der Elternbeirat für das leibliche Wohl für Groß und Klein. "Den Sommer, den musst du wecken", lautete eine Textstelle in dem schwedischen Sommerlied, das Lehrerin Christine Dötsch anschließend mit ihrer dritten Klasse vortrug. Die Klavierbegleitung hatte Lehrerin Lisa Gebhardt übernommen. Mit viel Einfallsreichtum hatte die Klassenlehrerin im Sportunterricht mit den Schülern zu dem Tanz "Fading" eine passende Choreographie erarbeitet.

Dann war Rektorin Böhm musikalisch im Dauereinsatz. Zuerst ging sie mit den 15 Kindern ihres Schulchores auf eine gefährliche "Löwenjagd". Dann spannte sie mit dem Lied "Je poi tai tai" den Bogen von Kulmain bis nach Neuseeland. Mit ihrer vierten Klasse hatte sie das "Rap-Huhn" einstudiert. Um die Mutter Erde und um eine bessere Welt ging es bei "A World of Peace and Harmony".

Dass die Ausbildung an Instrumenten kontinuierlich gefördert wird, zeigte der Auftritt der Solisten Jette König, Ella Weber, Lenluis Stich, Mia Pöllath, Lena Fischer, Luca Müller, Lilli Schönl, Konstantin Knoll und Viola König, die tapfer ihr Lampenfieber überwanden und kleine Solostücke auf Gitarre, Klavier, Akkordeon und Schlagzeug vortrugen.

Auch bei diesem Konzert hat sich wieder die harmonische Zusammenarbeit der musikalischen Grundschule mit der Kreismusikschule bewährt. Bei den Stücken "O Susanna" und "Skip to my Lou" zeigte Musikschulleiter Tobias Böhm, was er mit den neun Schülern seiner Bläserklasse seit September geschafft hat.

Klaus Rosner brachte mit sechs Viertklässlern seiner Percussions-Gruppe Filmmelodien zu Gehör. "Singen macht Spaß", wussten die fünf Mädchen der Singklasse von Andrea Kick. Beim Mutter- und Vatertagslied "Mama, Papa, ich will euch heute Danke sagen" hatte sie mit ihnen einen eigenen Text erarbeitet.

Alle Mitwirkenden hatten wirklich das große Lob verdient, das sie von Rektorin Böhm am Ende erhielten. Zum Abschluss des zweistündigen Konzerts stimmten alle freudig den Schulsong ("Hier bei uns in der Grundschule Kulmain macht jeder mit") an.

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