25.03.2019 - 16:46 Uhr
KulmainOberpfalz

Treibende Kraft mit Ausstrahlung

Ortsvorsitzender und Bürgermeister Günter Kopp stellte in der Jahreshauptversammlung der Kulmainer CSU Hans Müller in den Fokus. Der Ehrenvorsitzende und langjährige Schriftführer verließ das Führungsteam.

CSU-Schriftführer Hans Müller (Mitte) übergibt das Amt in jüngere Hände. Gemeinderat Josef Popp, zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank, Gemeinderat Josef Scherm, Bürgermeister und Ortsvorsitzender Günter Kopp, der neue Schriftführer Georg Redl junior sowie Gemeinderat Dietmar Scherer danken ihm für seine Leistung mit einem Gutschein.
von Kurt ScharfProfil

"Hans (Müller) war immer ein treuer Wegbegleiter, der in vielerlei Funktionen sich in das Geschehen des CSU-Ortsverbandes sehr positiv und mit guten Ideen, Vorschlägen und Anregungen eingebracht hat", erklärte Günter Kopp. Mit Müller verlasse ein ehemaliger Ortsvorsitzender, Gemeinderat, zweiter Bürgermeister und Schriftführer das Leitungsteam, der in der Bevölkerung hohes Ansehen genieße.

Müller habe viele Jahrzehnte im Ortsverband aktiv mitgewirkt und sich eingebracht. Er sei auch immer bei den Waldseefesten der Organisator und die treibende Kraft gewesen, führte der Ortsvorsitzende weiter aus. Es habe nie ein böses Wort gegeben, man habe stets ein sehr freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Müller sei sich auch nie zu schade gewesen, bei Wahlkämpfen Plakatständer aufzustellen und nach der Wahl wieder einzusammeln. Er sei eine sehr große Hilfe mit großer Strahlkraft und ein Frontmann mit Ausstrahlung und Bekanntheitsgrad gewesen, schrieb Kopp Müllers Wesen. Zum Dank erhielt er von Kopp einen Gutschein als Geschenk.

Der Oberpfälzer Spitzenkandidat für das Europaparlament, Christian Doleschal, stellte sich den Anwesenden vor. Der JU-Bezirksvorsitzende betonte dabei, dass die Wahl eine zentrale Auswirkung auf Deutschland, Bayern und damit auch auf die Oberpfalz mit der Grenze zur Tschechei haben werde. Doleschal verhehlte die ablehnende Haltung vieler Mitbürger nicht, denn gerade die Überregulierungen sei ihnen ein Dorn im Auge und verursache Skepsis gegenüber Europa. Gerade deshalb kämpfe er für eine hohe Wahlbeteiligung. "Die EU müsse in diesen schwierigen Zeiten einen Gegenpart übernehmen, denn die Politik von Trump, Putin, Erdogan und China ist nicht mehr berechenbar", erklärte Doleschal.

Doch es gebe auch viel Positives über die EU zu berichten, merkte der Jurist an. Als Beispiel nannte er die Roaming-Gebühren, die Kampfansage an den Plastikmüll und den starken Euro. Heute sei auch ein Europa mit vielen Grenzen nicht mehr vorstellbar. Die Bewegungsfreiheit sei mittlerweile selbstverständlich geworden. Allerdings müsse die Politik auch Garantien gegenüber der organisierten Kriminalität und den Terrorismus schaffen. Sein Engagement, versprach der Kandidat, gehöre der bäuerlichen Landwirtschaft und dem Ausbau der Digitalisierung. "Nur so könne die Herstellung hochwertiger Lebensmittel und die einzigartige bayerische Kulturlandschaft gesichert werden."

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