1,365 Kilometer beträgt die Länge der Maßnahme. Der Teilabschnitt A von Zinst bis zur Eisenbahnbrücke (706 Meter) soll eine Straßenbreite von 4,5 Metern erhalten, der nach Unterwappenöst weiterführende Teilabschnitt B eine mit 3,5 Meter. Beidseitige Bankette von einem Meter sind eingeplant.
Grob schätzte Gemeindeoberhaupt Günter Kopp die Gesamtkosten auf 2 055 265 Euro. Im kommenden Jahr sind 100 000 Euro für Planungskosten vorgesehen. Die Bauausführung soll, wenn alles gut läuft, 2021 erfolgen.
Als nicht unbedingt erforderlich stufte Harald Tretter (Freie Wähler) das Vorhaben ein. Er sah die Straße als gut ausgebaut an. Kopp verwies demgegenüber auf Absenkungen im Straßenkörper, Löcher und Netzbrüchen. "Die Straße ist schon fünf Mal asphaltiert worden", warf Hans-Gerd Reindl (SPD) ein. Seine Fraktionskollegin Sybille Bayer fragte sich, ob der zehnprozentige Eigenanteil im Haushalt der kommenden Jahre untergebracht werden kann.
Mit der Antragstellung sei noch nichts passiert und entschieden, meinte CSU-Fraktionssprecher Albert Sollfrank. Bei drei Gegenstimmen folgte das Gremium seiner Argumentation
Einstimmig war dagegen die Entscheidung, einen weiteren Antrag auf Zuwendung aus der Städtebauförderung für den Innenumbau und der Freianlagen des Bürgerhauses auf den Weg zu bringen. Ständige Änderungen bei den Planungen und den damit verbundenen Kostenschwankungen verursachen Mehrausgaben. Die Gesamtkosten rechnete Kämmerin Kathrin König auf 3 932 073 Euro hoch. Davon hat die Gemeinde einen Eigenanteil von 847 473 Euro zu tragen.
Fast 29 000 Euro für Feuerwehrhausanbau
Fünf Mal stimmte der Gemeinderat Bauvorhaben zu. Sie betrafen die Voranfragen für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage (Flurnummer 267/8, Gemarkung Kulmain) und den eines Einfamilienwohnhauses (Flurnummer 184/6). Bauanträge lagen für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage (Flurnummer 191/33) und die Errichtung eines Carports auf dem benachbarten Grundstück vor. Auf wasserrechtliche Vorschriften verwies Das Gremium beim Antrag auf Neuanlage eines Fischteichs mit Umlegung des Wassergrabens (Flurnummer 937).
Bürgermeister Günter Kopp informierte auf die Bewilligung eines Zuschusses aus der Feuerschutzsteuer in Höhe von 28 875 Euro für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Oberwappenöst um einen Stellplatz. Die Gesamtkosten werden 55 000 Euro betragen.
Bis Ende des Monats soll die Gemeindeverbindungsstraße von Kulmain nach Zinst fertiggestellt werden. Kopp bedauerte dabei den umfangreichen Gerätediebstahl auf der Baustelle und die Nutzung der Bankette als Cross-Strecke.
Weiter sprach das Gemeindeoberhaupt über die Sanierung der Mauerfundamente der Friedhofshalle und dem eingebauten Druckminderungsschachts in Unterwappenöst. Der Wasserdruck werde dadurch von neun auf vier bar reduziert, was Wasserrohrbrüche vermeide.
Neue räumliche Zuschnitte erhält der Kindergarten. Dem geänderten Bedarf werden die Zimmer angepasst. Das Angebot einer Firma liegt laut Kopp bereits vor, weitere Angebote werden eingeholt.
Die Jahresrechnung für das Jahr 2017 stellte Geschäftsleiterin und Kämmerin Kathrin König vor. Einwendungen gegen das vorgelegte abschließende Zahlenwerk gab es nicht. Der Haushalt schloss beim Verwaltungsetat mit 3 970 487 und beim Vermögenshaushalt mit 3 179 336 Euro ab. Für den Gesamthaushalt errechnete König 7 149 823 Euro. Die Räte erteilten einstimmig der Verwaltung und dem Rathauschef die Entlastung. Ihnen und dem Rechnungsprüfungsausschuss, der seinen Bericht im Juli vorgelegt hatte, dankten zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank und der Gemeinderat.
Aufträge für das Bürgerhaus
Vier Eilentscheidungen musste Bürgermeister Günter Kopp treffen. Der Gemeinderat stimmte ihnen nachträglich zu. Es betraf zum einen die Betonsanierung für das Absetzbecken der Kläranlage Witzlasreuth. Den Auftrag zum Bruttoangebotspreis von 38271 Euro erhielt de Firma MIB aus Eisleben. Auftragswerte von 1350, 1472 und 2395 Euro hatten die nachträglich festgestellten Bauleistungen und Materialien der Firma Kraus für das alte Feuerwehrgerätehaus. Weiter wurden hier Malerarbeiten mit 10 929 Euro an Farben-Riess, Arzberg, und 36 652 Euro für Schreinerarbeiten an Wittmann, Schirmitz, vergeben.
Für das Bürgerhaus und die Turnhalle wurden die Fliesenlegerarbeiten um Bruttopreis von 109 281 Euro an die Firma Fliesen-Röhlich, Wendelstein, vergeben. 27 506 Euro beträgt der Auftragswert für die Bodenbelagsarbeiten der Firma Hermes, Schwarzhofen. 176 115 Euro umfassen die Holz- und Fassadenarbeiten der Firma Hans König & Sohn, Speichersdorf, und auf 67 792 Euro belaufen sich das Putz- und Wärmeverbundsystem der Firma Grötsch Stuckarbeiten aus Weiden. Kopp gab weiter die auf ein Jahr befristete Verstärkung des Personals für die Kindergrippe und den Kindergarten durch Selina De Luca und Stephanie Kaufmann bekannt.












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