Kulmain
10.10.2018 - 15:33 Uhr

Verwaltung kann einpacken

Eine fast siebenjährige Schulzeit hat die Gemeindeverwaltung hinter sich. Kommende Woche kehrt sie wieder zurück in ihr altes Schloss.

Das Kulmainer Rathaus ist nach der Sanierung bezugsfertig. Lediglich im Außenbereich sind die Arbeiten noch nicht ganz beendet. Bild: bkr
Das Kulmainer Rathaus ist nach der Sanierung bezugsfertig. Lediglich im Außenbereich sind die Arbeiten noch nicht ganz beendet.

Von Montag bis Mittwoch ziehen die Gemeindemitarbeiter aus der Schule ins neu sanierte Rathaus um. Die Büromöbel sind schon platziert. "Alles macht einen super Eindruck", schwärmte am Dienstag Bürgermeister Günter Kopp in der Gemeinderatssitzung. Einige kleinere Sicherheitseinrichtungen zum Schutz von Fußgängern und Autos gegen einen möglichen Absturz müssten noch gemacht werden. "Alles ist gegenüber dem vorherigen Zustand gut gelungen", war der Rathauschef begeistert. Mit der Firma Wurzelbacher habe die Kommune einen guten Handwerker und Ratgeber gehabt, der mit vielen Tipps und Sachverstand zum Gelingen der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes beigetragen habe.

Nun sei das Rathaus trocken. Zusätzliche Arbeiten seien für die Entwässerung notwendig gewesen, erinnerte Kopp. Es sei nicht nur viel Wasser an den Wänden heruntergelaufen, sondern auch viele Fördergelder in das denkmalgeschützte und jetzt behindertengerechtes Gebäude geflossen. 1,2 Millionen Euro, überschlug er kurz. Der Rathauschef war überzeugt, dass es schade gewesen wäre, wenn das historische Bauwerk abgerissen und die Ortsmitte das Ensemble mit der Kirche verloren hätte. Was jetzt noch ansteht, ist eine Einweihungsfeier und ein Tag der offenen Tür des neu sanierten Rathauses in altem Gemäuer.

Bei der Gestaltung der Dorfmitte ist mit der Sanierung des alten Rathauses noch lange nicht Schluss. Weitere Arbeiten stehen auf dem Areal des ehemaligen Daddy-Hauses an. Noch einige Kleinigkeiten müssen hier im Keller und beim Aufgang erledigt werden. Sechs Bäume sollen dieses Jahr noch den Platz bereichern, informierte das Gemeindeoberhaupt, aber auch, dass der Erörterungstermin mit den Bürgern zur Neugestaltung des Speckermühlplatzes aus terminlichen Gründen ins nächste Jahr verschoben werden musste.

Dafür brachte Kopp die gute Nachricht über zwei in der vergangenen Woche eingegangene Bewilligungsbescheide mit. Anträge können nun für die Neugestaltung des Areals rund um das alte Feuerwehrgerätehaus und für den Ankauf eines Anwesens auf dem Speckermühlplatz gestellt werden. Für beide Maßnahmen ist eine Förderung von 465 000 Euro zugesagt.

Ein Zukunftsprojekt wird der Hochbehälter für die Kulmainer Wasserversorgung. Wie Kopp ausführte, ist die eingeleitete Planung noch nicht abgeschlossen. Der Bau eines neuen Behälters sei nicht ausgeschlossen.

 
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