12.06.2019 - 10:57 Uhr
KulmainOberpfalz

Vierte Gruppe für Kindergarten

Der Kulmainer Gemeinderat berät über Platz und neues Raumkonzept in der Einrichtung.

von Bernhard KreuzerProfil

"Das Bestmögliche für den Kindergarten machen": Mit dieser Aussage unterstützte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Vorschläge des Kinderhauses Mobile für das Raumkonzept 2019/2020.

Auf große Anerkennung bei den Räten stieß dabei die Arbeit des Kindergartenpersonals mit dem Elternbeirat, die sich Gedanken über die Platzbeschaffenheit sowie um eine bessere Raumgestaltung und die damit verbundene Anschaffung von Gerätschaften machten.

Rathauschef Günter Kopp führte aus, dass die drei bestehenden Gruppen des Kindergartens mit je 25 Kindern im neuen Kindergartenjahr um eine vierte Gruppe erweitert würden. Weitere 18 Kinder sollen dort betreut werden. Das erfordert ein neues Raumkonzept. Platz für den erfreulichen Kinderzuwachs muss geschaffen werden.

Eine ganze Liste von Ideen kam zusammen: Zimmer zusammenlegen, Multifunktionsräume neu gestalten, Spielgeräte nicht mehr nach Gruppe lagern oder Spielgeräte aussondern, sind Überlegungen.

"Schön, wenn sich Mitarbeiter zusammensetzen und Vorschläge über die Raumaufteilung und -ausstattung machen", sagte CSU-Fraktionssprecher Albert Sollfrank. Der Gemeinderat sollte sich den Anregungen nicht verschließen. Einsparpotential sah Sybille Bayer, SPD, wenn Inventarlisten aufgestellt und Spielgeräte von allen Gruppen gemeinsam genutzt würden. Der Gemeinderat gab angesichts der positiven Entwicklung grünes Licht, einen Architekten zu beauftragen Vorschläge für die räumliche Neuausrichtung des Kinderhauses Mobile zu erarbeiten.

Bereits in der Sitzung des Vormonats entschied der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung, für das Kindergartenjahr 2019/2020 eine Praktikantin einzustellen. Der Firma Kolb aus Speichersdorf wurde der Zuschlag für die Lieferung und Montage einer Küchenzeile für die Kinderkrippe zum Bruttopreis von 6490 Euro erteilt. Gemeinderatssplitter

Info:

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Bürgerhaus und Turnhalle:

Kein Interesse zeigten Firmen an der Ausschreibung von vier großen Gewerken für die Sanierung des Bürgerhauses und der Turnhalle. Mit dieser weniger erfreulichen Information schloss Bürgermeister Günter die Gemeinderatssitzung am Dienstag. Nach seinen Worten könnten nun im Rahmen beschränkter Ausschreibungen geeignete Unternehmen zu einer Angebotsabgabe angeschrieben werden.

Sanierung der Schule:

Eingegangen ist nach Information von Bürgermeister Kopp der Bewilligungsbescheid für die Sanierung der Schule. Zu den anstehenden Arbeiten mit einer Summe von 568 000 Euro wird ein Zuschuss von 483 800 Euro gewährt.

Feuerwehrhaus:

Zu Beginn der Sitzung informierte er über die Vergabe von Aufträgen für das Alte Feuerwehrhaus. Hier wurden die Nachtragsangebote der Firma Kraus aus Mähring für das Fangnetz, den Ausbau der Glaswolle und zusätzlicher Gerüstausleger zum Bruttopreis von 2641,80 Euro und für die Dämmung, Gipskarton, Schneefanggitter und Dachfenster zum Angebotspreis von 15 200,47 Euro zugestimmt sowie der Bereitstellung einer Toilettenkabine für 297,50 Euro. Den Zuschlag für die Blitzschutzarbeiten erhielt die Firma Kopp aus Schwabach zum Preis von 2130,99 Euro.

Größere Schriftstücke:

Bei der Firma Kipp+Poffo, Kulmbach, wurde ein Plotter für den Ausdruck von größeren Schriftstücken und Plänen angeschafft.

Bauanträge:

Die Feuerwehr in Oberwappenöst kann für den Erweiterungsbau ihres Gerätehauses langsam in Startposition gehen. Der Gemeinderat beschloss im März die Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Feuerwehr. 2020 soll es ausgeliefert werden. Im bestehenden Gerätehaus sei für zwei Fahrzeuge der Platz zu eng, die Unfallverhütungsvorschriften könnten nicht eingehalten werden, hieß es. Dem Gemeinderat lag nun der Plan für den Anbau vor, der im April skizziert worden war. Das bestehende Bauhindernis einer Grenzbebauung konnte zwischenzeitlich im guten Einvernehmen mit dem Grundstücksnachbarn gelöst werden. Bürgermeister Günter Kopp konnte deshalb feststellen: „Von Seiten der Gemeinde spricht nichts mehr dagegen.“ Mit viel Eigenleistung wird die Wehr den Anbau umsetzen, damit die Raumknappheit beseitigt ist, wenn das neue Fahrzeug kommt. Was noch fehlt, ist die Baugenehmigung vom Landratsamt.

Weiter wurde das gemeindliche Einvernehmen der Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport und dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Nebengebäude erteilt.

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