Kulmain
20.09.2018 - 16:40 Uhr

Mit "Waldweg" in Sackgasse

Alle Mühen des Gemeinderates und der -verwaltung sind vergebens. Der Bebauungsplan "Waldweg" muss eingestampft werden.

Das Landratsamt und die Regierung der Oberpfalz sehen darin eine Gefälligkeitsplanung. "Wir haben uns nicht durchsetzen können", bedauerte Bürgermeister Günter Kopp in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Alle Möglichkeiten seien ausgeschöpft worden, um die Bebauung im dortigen Bereich zu ermöglichen. Fachbüros seien eingeschaltet worden, "aber es war nichts zu machen".

Nach Ansicht des Landratsamtes und der Regierung sei es nicht erforderlich, für diesen Bereich einen Bebauungsplan aufzustellen. Zudem stehe in Kulmain ausreichend Bauland zur Verfügung. Entsprechend der Direktiven hob das Gremium die im September 2017 erlassene Satzung und den rechtsverbindlichen Bebauungsplan wieder auf.

Ebenso uneingeschränkt stimmten die Räte der Bauvoranfrage für den Neubau eines Wohnhauses mit Einliegerwohnung in der Gemarkung Lenau zu. Einige Fragen warf der Wunsch auf Neubau einer Kfz-Werkstatt und eines Wohnhauses in U-Form mit Swimmingpool sowie Umbau des Kuhstalls für eine Pferdehaltung auf. Die Voranfrage wurde bis zu deren Klärung zurückgestellt.

Kopp ein positives Resümee über den Besuch der Partnergemeinde Prubach. Sehr freundlich sei die Atmosphäre und intensiv der Gedankenaustausch gewesen. Der Wildpark in Mehlmeisel, der Armesberg und die Kirchweih in Altensteinreuth rückten in den Mittelpunkt der Ausflüge. 2020 feiert die Partnergemeinde ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1270. "Ziel ist, zum Jubiläum hinzufahren." Der Rathauschef informierte noch über einen Zuschuss von 300 Euro für das heurige Jugendzeltlager am Stausee.

 
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