Kulz bei Thanstein
28.01.2019 - 16:24 Uhr

Bauernball im Zeichen von Olympia

Schneller, höher, weiter - und eine Mords-Gaudi: Als sportliches Großereignis präsentiert sich der Bauernball. Unter dem Motto "Die Olympiade kommt nach Kulz" werden Hornochsen-Rennen und Bockspringen zur Disziplin.

Eine quietschbunte und fidele Olympiade organisieren die Macher des Bauernballs als Höhepunkt der Veranstaltung. Bei Disziplinen wie Synchron-Tanzeinlage oder Hornochsenrennen blieb keine Auge trocken. Zum großen Finale (Foto) präsentierten sich alle Mitwirkenden dem Publikum im Krämerhof. Bild: amö
Eine quietschbunte und fidele Olympiade organisieren die Macher des Bauernballs als Höhepunkt der Veranstaltung. Bei Disziplinen wie Synchron-Tanzeinlage oder Hornochsenrennen blieb keine Auge trocken. Zum großen Finale (Foto) präsentierten sich alle Mitwirkenden dem Publikum im Krämerhof.

Die 32. Auflage dieser Faschingsveranstaltung hatte BBV-Ortsobmann Michael Weigl im Krämerhof eröffnet. Unter den Gäste hieß er Bürgermeister Walter Schauer, Ortsbäuerin Elisabeth Brandl, Gemeinderäte samt Ehefrauen sowie Vertreter der Vereine willkommen. Zu den Klängen der „Kulzer Boum“ füllte sich schnell die Tanzfläche. Mit Musik aus allen Stilrichtungen, ob langsam, schnell, modern oder traditionell, kam schnell Stimmung auf.

In der Tanzpause hatten die Verantwortlichen keine Mühen gescheut, um die Besucher zu unterhalten. Erneut warteten die Mitwirkenden des "Kulzer Cabaret" mit einer Einlage auf. Zunächst zog Moderator Michael Kulzer unter flotter Marschmusik in den Saal ein und verkündete die sensationelle Neuigkeit: Die Olympiade kommt nach Kulz. Er sprach dem Bürgermeister seinen Dank aus, der die Gewinnausschüttung der Gemeinde für die Finanzierung des Sportereignisses zur Verfügung gestellt hatte. Als Hauptsponsor werde der Krämerhof fungieren, dessen Wirt bereits Olympiasieger im „Pfefferhaxenbraten“ sei.

Und schon brachte der alte Grieche "Diego Marathon" (Thomas Ebner) im schnellen Schritt die olympische Flamme in die Krämerhof-Arena auf die Tanzfläche und sprach die Eröffnungsformel „Mögen die Spiele beginnen“. Zum Auftakt traten die „Golden Girls“, die Synchrontanz-Sieger von 1919 auf. Doch erst ein Schluck aus dem Jungbrunnen brachte die Damen so richtig in Schwung, und das Publikum staunte über die perfekte Tanzvorführung von Gabi Becker, Simone Kramer, Claudia Kühner, Christina Maier, Verena Kraus und Anita Kramer.

„Kraxelmaxl“ Maximilian Weingärtner moderierte die einzelnen Wettkämpfe in professioneller Manier. Bereits der Einzug der Kugelstoßer strapazierte die Lachmuskeln." Olga Preschowa“ "Theresia Krämer) kämpfte gegen „Mongo den Riesen“ (Felix Kulzer). Gekämpft wurde dabei mit vollem Körpereinsatz, und selbst die Kugeln gingen zu Bruch. Schnell lag Olgas Gegner bewegungslos am Boden. Die herbeigerufenen Physiotherapeuten Michael Weigl und Florian Weingärtner versuchten, mit verschiedenen Therapien zu helfen.

Als nächste Disziplin folgte das Hornochsenrennen. Das Gespann „Ferdinand der Stier“ (Thomas Kramer mit Julia Krämer) kämpfte gegen das Team „Bulle von Tölz“ (Sebastian Weingärtner mit Tobias Kramer). Zwar gewann das Team „Ferdinand“ ganz knapp, doch nach einer Dopingkontrolle durch "Dr.Dr. Paul" (Manfred Kraus) folgte die Disqualifikation, da der Sieger unter zwei Promille hatte. Der "Bulle" schließlich wurde nach einigen Wiederbelebungsversuchen mit der Schubkarre abtransportiert.

Zur letzten Disziplin „Bockspringen“ traten Daniela Brandl, Michael Brandl, Thomas Krämer, Hans Kramer und Thomas Ebner an. Fleißig sprang sich die „Kulzer-Springbock-Riege“ warm, bevor sie gegenseitig die Luftballons auf ihren Rücken zum Platzen brachten. Schließlich durfte Moderator "Kraxelmaxl“ stolz den neuen Weltrekord verkünden. Zum großen Finale versammelten sich alle Akteure noch einmal auf der Tanzfläche.

Anschließend übernahmen die „Kulzer Boum“ wieder die Regie. Mit schmissigen Stücken und Schlagern ließen sie so manches Tanzpaar bis in die Morgenstunden schwitzen. Für das leibliche Wohl sorgte in altbewährter Weise die Krämerhofküche. Ein Ballgast, der eine etwas längere Anreise auf sich genommen hatte, nicht mit Lob für die Veranstaltung. "Den Bauernball in Kulz lassen wir uns nicht entgehen, dafür lohnt sich der weiteste Weg."

Die Spannung im Krämerhof war fast mit Händen greifbar, als sich die Gespanne zum Hornochsenrennen aufstellten. Bild: amö
Die Spannung im Krämerhof war fast mit Händen greifbar, als sich die Gespanne zum Hornochsenrennen aufstellten.
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