Lehendorf bei Etzelwang
Update 14.02.2019 - 11:48 Uhr

Straßenbauer warten auf wärmere Tage

Ein wichtiges Straßenbauprojekt im westlichen Landkreis Amberg-Sulzbach steht kurz vor seiner Fertigstellung.

Etzelwangs Bürgermeister Roman Berr, Hubert Engelhard und Gerald Lord vom ausführenden Bauunternehmen Engelhard, Landrat Richard Reisinger, Manfred Stollner vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen, Architekt Manfred Lubrich und Matthias Kolb vom Tiefbauamt (von links) schreiten den Abschnitt mit der noch fehlenden Asphaltdeckschicht und dem neuverlegten Bachbett ab, um einen Überblick über die erforderlichen Restarbeiten zu gewinnen. Bild: ds
Etzelwangs Bürgermeister Roman Berr, Hubert Engelhard und Gerald Lord vom ausführenden Bauunternehmen Engelhard, Landrat Richard Reisinger, Manfred Stollner vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen, Architekt Manfred Lubrich und Matthias Kolb vom Tiefbauamt (von links) schreiten den Abschnitt mit der noch fehlenden Asphaltdeckschicht und dem neuverlegten Bachbett ab, um einen Überblick über die erforderlichen Restarbeiten zu gewinnen.

Die Fahrbahn der Kreisstraße AS 38 zwischen Etzelwang und Lehendorf wurde auf einer Länge von 1,25 Kilometern von fünf auf sechseinhalb Meter verbreitert und um einen Geh- und Radweg von drei Meter Breite ergänzt. 16 private Eigentümer sowie die Gemeinde Etzelwang traten dafür insgesamt 0,7 Hektar Grund ab. Die Verhandlungen dafür gingen reibungslos vonstatten.

Zum Gesamtpaket der Kreisstraße zählt auch der Neubau der Brücke über den Reinbach an der südlichen Zufahrt zum Wertstoffhof. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bachetsfeldgruppe machte sich die Arbeit an der Straße zunutze und wechselte rund 700 Meter 60 Jahre alte Wasserleitungsrohre aus. Zwischen Penzenhof und Lehendorf erhielt wegen eines Triebwerkskanals der Etzelbach auf 140 Meter ein neues Bett.

Dank des schönen Wetters im Sommer 2018 kamen die Arbeiten gut voran. Wegen der folgenden schlechten Witterung konnte die Asphaltdeckschicht von Penzenhof bis Lehendorf noch nicht aufgebracht werden. Sie wird ergänzt, sobald eine frostfreie Phase diese Maßnahme erlaubt.

Die Bauarbeiten begannen im August 2017. Mit der Fertigstellung wird im Mai 2019 gerechnet. Die Kosten der Baumaßnahme bewegen sich um drei Millionen Euro, von denen 1,1 Millionen Euro als Zuschuss erwartet werden. Bei einem Ortstermin in Lehendorf informierten sich Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Roman Berr und Manfred Stollner vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen über den Stand der Arbeiten. Matthias Kolb vom Tiefbauamt erläuterte die Baumaßnahme und die noch zu erledigenden Restarbeiten. Architekt Manfred Lubrich sowie Hubert Engelhard und Bauleiter Gerald Lord von der ausführenden Firma Engelhard standen mit weiteren Informationen bereit.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.