06.03.2020 - 17:27 Uhr
Lenau bei KulmainOberpfalz

Weiter mit Albersdörfer

Die gute Nachricht zuerst: Im vergangenen Jahr sind im Revier der Jagdgenossenschaft Lenau keine Wildschäden geltend gemacht worden.

Jagdvorsteher Alois Albersdörfer (vorne, Zweiter von links) verabschiedete Siegfried Kastl (rechts daneben) nach über 40 Jahren aus dem Amt des Schriftführers.
von Externer BeitragProfil

Das berichtete Vorsteher Alois Albersdörfer in der gut besuchten Jahreshauptversammlung. Allerdings musste er nach über 40 Jahren Schriftführer Siegfried Kastl verabschieden.

Die von Max Frank, Siegfried Kastl und Bürgermeister Günter Kopp geleiteten Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsteher Alois Albersdörfer, Stellvertreter Hans Friedrich, Beisitzer Bernhard Stich und Gerhard Schreyer, Schriftführer Christian Rauch, Kassier Josef Scherm und Kassenprüfer Max Frank und Rainer Bayer. Zum Datenschutzbeauftragten bestimmte die Versammlung Markus Bayerl aus Babilon.

Albersdörfer dankte Kastl für die hervorragende Erledigung der schriftlichen Tätigkeiten in den vergangenen vier Jahrzehnten und überreichte einen Präsentkorb. Kastl versicherte, dass er die Aufgabe gerne übernommen habe.

Nach Kastls Protokoll und einer Gedenkminute für die Verstorbenen ging Albersdörfer auf das neue Jagdkataster ein. Es sei aktualisiert worden, so dass die Flächen der einzelnen Jagdgenossen jetzt zusammengefasst sind. Die Einsatzkosten des Wiesenbüffels zur Beseitigung von Wiesenschäden haben die Jagdpächter beglichen. Bei Grasnachsaaten sollte die Zulassung der Samen Beachtung finden. Auch wies er darauf hin, die Jäger zu verständigen, wenn Wiesen zur Mahd anstehen, um das Rehwild mit den Kitzen aus der Gefahrenzone zu bringen.

Laut Jagdpächter Stephan Glaser sind die Abschussquoten in beiden Revieren erfüllt und 33 Sauen erlegt worden. Kassier Josef Scherm präsentierte einen positiven Kassenstand. Seine Angaben bestätigte Revisor Max Frank. Der Jagdpachtschilling wird nicht ausbezahlt, sondern als Rücklage verwendet.

Kopp stellte fest, dass Jagdgenossenschaft und die Jagdpächter gut zusammenarbeiten und sich die unterschiedlichen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Die wunderschöne Landschaft lade zur Erkundung und Besichtigung ein. Er würdigte Albersdörfer, den Vorstand, die Jagdgenossen sowie sie Jagdpächter für das konstruktive Miteinander.

Zum Schluss dankte der Jagdvorsteher den -pächtern für die Bereitstellung der Rehe und des Wildschweines sowie der Küche für die hervorragende Zubereitung des Essens.

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