Lennesrieth bei Waldthurn
17.10.2018 - 09:26 Uhr

Ehering muss nicht an Gipshand

Sabine und Andreas Käs wollen sich das Jawort geben. Der Bräutigam erscheint mit eingegipster Hand - Gott sei Dank ist es die linke.

Nach der Trauung von Sabine und Andreas Käs stehen neben den Tellschützen aus Spielberg, der KLJB Waldthurn auch die Juggerfreunde von Drachenblut Waidhaus am Portal und gratulieren dem Paar. Bild: fvo
Nach der Trauung von Sabine und Andreas Käs stehen neben den Tellschützen aus Spielberg, der KLJB Waldthurn auch die Juggerfreunde von Drachenblut Waidhaus am Portal und gratulieren dem Paar.

Eigentlich jagt Andreas Käs vom Lennesriether Haselranken beim Juggersport dem Spielball genannt "Jugg" hinterher. Am vergangenen Samstag ging es wesentlich ruhiger zu, denn der Lennesriether führte auf Schloss Guteneck seine Braut Sabine, geborene Arndt, aus Wolnzach in der Schlosskirche zum Traualtar. Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz traute das Paar.

Kennengelernt hatte sich Sabine und Andreas bei der Hochzeit von Freunden. Käs ist Elektrotechniker bei Siemens in Regensburg und seine Frau arbeitet ebenfalls in der Domstadt im Serververtrieb. Nach der Trauung standen die Juggerfreunde Drachenblut aus Waidhaus, die KLJB Waldthurn und die Tellschützen aus Spielberg am Kirchenportal, um dem frischvermählten Brautpaar zu gratulieren.

Bei so viel Glück konnte der Bräutigam das Malheur hinnehmen: Er hatte sich Tage zuvor die Sehne der linken Hand verletzt und die Hand in Gips. Da der Ehering bekanntlich rechts an den Ringfinger gesteckt wird, hatte er Glück. Lediglich das Anziehen des Brautanzugs war durch die eingegipste Hand etwas umständlich. Die Feier war in Guteneck, wohnen wird das Paar in Regensburg.

 
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