Lennesrieth bei Waldthurn
18.11.2019 - 09:09 Uhr

Marlene hält Marlene im Arm

Über viele Glückwünsche freut sich Marlene Gallitzendörfer aus Lennesrieth zu ihrem 80. Geburtstag. Die jüngste Gratulantin ist gerade mal sechs Wochen alt.

Marlene Gallitzendörfer (Dritte von rechts) hält bei der Geburtstagsfeier stolz die kleine sechs Wochen alte Urenkelin Marlene im Arm. Vordere Reihe links daneben Ehemann Andreas. Bild: fvo
Marlene Gallitzendörfer (Dritte von rechts) hält bei der Geburtstagsfeier stolz die kleine sechs Wochen alte Urenkelin Marlene im Arm. Vordere Reihe links daneben Ehemann Andreas.

Vergangene Woche feierte Marlene Gallitzendörfer aus Lennesrieth ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin ist Zeit ihres Lebens eine waschechte Lennesrietherin. Sie kam als jüngstes von vier Kindern als Marlene Gallitzdörfer zur Welt. Das Geburtstagskind arbeitete nach der Schule bei Hölzl in Vohenstrauß, Kleiderfabrik Kreiser in Waldthurn und im Flosser Kabelwerk. Schreiben und Rechnen erlernte sie beim unvergessenen Schulmeister Silvester Schwertsik.

Im Jahr 1961 heiratete sie Andreas Gallitzendörfer (Seckler-Reis). Pfarrer Max Meindl traute das Paar in der Jakobuskirche. Bei der ersten Unterschrift im damaligen Lennesriether Rathaus wies sie Max Wittmann in der Gemeindestube hin, dass die Jungvermählte bei der Unterschrift beim Nachnamen zwei Buchstaben fehlen. So bekam Marlene nicht nur ihren Andreas, sondern zu ihren Mädchennamen Gallitzdörfer noch das „en“ und heißt seither Marlene Gallitzendörfer.

Nach einer Operation vor zwei Jahren geht es dem Geburtstagskind auch dank ihrer Tochter Heidi, die ebenso wie Tochter Andreas gratulierte, wieder gut. „Nach vorne schauen“ ist ihr Motto, das sie seit vielen Jahren erfolgreich lebt.

Zur Geburtstagsfeier kamen die „Dorferer“ mit Dorfsprecher Werner Ertl, für den Pfarrgemeinderat Sieglinde Ertl, Bürgermeister Josef Beimler und Pfarrer Norbert Götz. Es gratulierten auch die Bayerntreuschützen mit Schützenmeister Bernd Bodensteiner und der Frauenbund mit der Vorsitzenden Sieglinde Zielbauer. „Besonders freue ich mich, dass der Steffelbauern Hans gekommen ist“, erklärte die Jubilarin in Richtung ihres Nachbarn Hans Vitzthum. Er sei ein echter Wohltäter, fragt in den Sommermonaten zur Fahrenbergwallfahrtszeit immer an, ob sie mit zum Gottesdienst auf den Heiligen Berg fahren will.

Auch die sechs Enkel und sechs Urenkel wünschten alles Gute. Liebevoll nimmt die acht Jahrzehnte alte Marlene die erst sechs Wochen alte Urenkelin Marlene in ihre Arme und meint mit einem Lächeln, dass auch die Kleine bestimmt gratuliert.

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