Lennesrieth bei Waldthurn
04.02.2019 - 08:00 Uhr

Winter marschiert fleißig weiter

Am Tag seines 85. Geburtstags steht sein Familienname für richtiges Winterwetter mit viel Schneefall. Adolf Winter freut sich über viele Glückwünsche.

Adolf Winter (vorne Mitte) mit Schwester Therese (links vorne) und Bruder Anton (vorne rechts) Bild: fvo
Adolf Winter (vorne Mitte) mit Schwester Therese (links vorne) und Bruder Anton (vorne rechts)

Winter feierte mit seiner Familie und Vereinen im gemütlichen Landgasthof „Zur grünen Linde“ in seinem Heimatdorf seinen halbrunden Geburtstag. Etwas betrübt war der glühende Löwenfan schon, den tags zuvor hatte sein Münchner Lieblingsverein leider eine Niederlage einstecken müssen.

Vertreter der Löwen- Freunde Waldthurn-Vohenstrauß marschierten mit großer Abordnung mit Vorsitzenden Herbert Striegl, Dr. Johannes Weig und Gerhard Feslmeier auf, um ihren begeisterten „Ehrenlöwen“ zum Geburtstag zu gratulieren. Die Lennesrietherin Gertraud Götz überbrachte für den Pfarrgemeinderat die Glückwünsche und Pfarrer Norbert Götz wünschte Gottes Segen. Auch Bürgermeister Josef Beimler fand trotz der intensiven Schneeverhältnisse den Weg in das schöne Lennesrieth, um Winter zu gratulieren.

Ernst Weig aus Frankenrieth machte für die Marianische Männerkongregation seine Aufwartung und die Lennesriether Feuerwehr war mit Christian Weig sowie Georg Bocka zur Stelle. Für Dorfsprecher Werner Ertl war es zusammen mit Hans Pausch ein „Muss“, dem Winter Adolf zu gratulieren. „Wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, marschiert Adolf tagtäglich unter Mithilfe seines kleines Rollfahrzeugs zum Dorfbankerl“, erklärte Anton, der „kleine Bruder“ des Jubilars, der übrigens lieber den Fußballern des 1. FC Nürnberg die Daumen drückt. Ansonsten ist das „Geburtstagskind“ an der täglichen Lektüre der Tageszeitung interessiert.

Der sympathische Jubilar, wurde als eines von acht Kindern – fünf Buben und drei Mädchen - in Lennesrieth als Viertältester geboren. In seinem Heimatort ging er bei Lehrerin Anna Iser und Lehrer Silvester Schwertsik zur Schule.

13 Jahre arbeitete er in der Landwirtschaft beim Lukasnwirt in Albersrieth. Von 1951 bis 1953 war er beim „Madlhof“ in Ottenrieth beschäftigt. Vier Jahre war er beim damaligen Sägewerk Meierhöfer in Ottenrieth und 19 Jahre ging er seiner Arbeit auf der Pirkmühle nach.

 
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