Leonberg
09.04.2020 - 16:58 Uhr

Gesichtsmasken für Bürger in Leonberg

Johann Burger hat in der Coronakrise sprichwörtlich "Nägel mit Köpfen" gemacht und kümmert sich um Schutzmaßnahmen für die Leute in seinem Ort.

Bürgermeister Johann Burger präsentiert im Saal des Pfarr- und Jugendheims die von Tirschenreuther Näherinnen genähten 250 Stoffmasken, die er seinen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Leonberg kostenlos zukommen lassen will. Einfach beim Bürgermeister melden und schon gibt es diesen tollen Mund- und Nasenschutz. Bild: jr
Bürgermeister Johann Burger präsentiert im Saal des Pfarr- und Jugendheims die von Tirschenreuther Näherinnen genähten 250 Stoffmasken, die er seinen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Leonberg kostenlos zukommen lassen will. Einfach beim Bürgermeister melden und schon gibt es diesen tollen Mund- und Nasenschutz.

So hat Burger auf Eigeninitiative 250 selbst genähte Behelfsmasken für die Bürger organisiert, dazu kommen weitere 250 Stoffmasken aus Baumwolle. Diese hat Burger für die Aktiven der Feuerwehren seiner vier Gemeindewehren geordert.

Vor allem Risikopatienten brauchen solche Masken. Wer welche haben möchte, soll sich jederzeit an den Bürgermeister oder an einen der vier Feuerwehrkommandanten wenden.

Bürgermeister Johann Burger dankt besonders den Näherinnen aus Tirschenreuth, die diese 250 Stoff- und Behelfsmasken angefertigt haben. Den Baumwollstoff hat eine Themenreutherin zur Verfügung gestellt, Bürgermeister Johann Burger stellte das Gummiband zur Verfügung. „Die Tirschenreutherinnen haben genäht was das Zeug hält“, war Bürgermeister Burger von dieser die Kommunen übergreifenden Zusammenarbeit begeistert.

Wer solche Stoffmasken haben will, soll sich beim Bürgermeister, Telefon 0171/8165855 melden, diese wird dann ganz unbürokratisch zugestellt. Baumwoll-Stoffmasken gibt es für die Aktiven der Feuerwehren und für Mitarbeiter im Gesundheitsbereich, wie in der Wasserversorgung, sowie für sogenannte Risikogruppen. Auch diese sollen sich beim Bürgermeister telefonisch melden. Die kostenlose Verteilung erfolgt solange der Vorrat reicht.

Gleichzeitig bittet der Bürgermeister um Abgabe von gut erhaltender Baumwoll-Bettwäsche, auch von einem ehemaligen Kammerwagen, dessen Bettwäsche aber nicht mehr benötigt wird. Daraus sollen dann neue und lebenserhaltende Stoffmasken genäht werden. Und wer überflüssige Gummibänder zuhause hat und diese nicht mehr braucht, der Bürgermeister freut sich auf auf diese Spende. Johann Burger betont, gerade in diesen Tagen ist der Zusammenhalt unter den Menschen ganz besonders wichtig.

 
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