06.12.2018 - 12:38 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Freiwillig in die Kirche

Dreizehn junge Christen machen es vor und engagieren sich in Letzau als Ministranten.

Die neuen Ministranten Ferdinand Spickenreuther, Florian Wild, Isabella Puff und Pascal Bäumler (von links, mit Plakette).
von Externer BeitragProfil

Wer jünger als sechzehn Jahre alt ist und den Gottesdienst regelmäßig besucht, gilt heutzutage schon fast als eigenartig. Wenn man dann erzählt, dass man sich als Ministrant oder Ministrantin engagiert, verstehen viele Gleichaltrige die Welt nicht mehr. Warum sollte man freiwillig am Wochenende um acht Uhr aufstehen, nur um dann in die Kirche zu gehen?

Begleitet vom Singkreis leitete Kaplan Johannes Bosco so die Ministrantenneuaufnahme der Expositur St. Johannes Nepomuk ein. Vier junge Christen haben sich dazu entschieden, Diener Gottes zu werden. Auf die Frage hin, ob sie sich das auch wirklich gut überlegt haben, nickten Ferdinand Spickenreuther, Florian Wild, Isabella Puff und Pascal Bäumler eifrig. Fakt ist: Ministrieren ist viel mehr als früh aufstehen, beten und singen – Ministrieren bedeutet Freunde finden, helfen und Gutes tun.

Leider mussten sich die Letzauer „Minis“ auch von zwei Kollegen verabschieden: Svenja Bäumler, die sechs Jahre lang Ministrantin war, und Martin Seiler, der drei von zehn Jahre Oberministrant war. Oberministrantin Barbara Schmucker bedankte sich im Namen aller Ministranten für seine Zuverlässigkeit, die stets gute Laune und hob heraus, dass beide als Team sehr gut funktioniert hatten, auch wenn es nicht immer einfach war.

Neben Schmucker sind jetzt auch Adrian Haberkorn und Alexander Lukas Oberministranten und damit besteht die Schar der Letzauer Messdiener nun aus insgesamt dreizehn jungen Christen, die motiviert und gerne den Altardienst verrichten.

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