12.03.2019 - 10:50 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Startschuss für Wilchenreuth

Bei der Dorferneuerung Theisseil werden im Dorf Wilchenreuth nach dem Willen des Gemeinderats diejenigen Hausanschlüsse im notwendigen Umfang erneuert, die nach einer Prüfung als nicht fachgerecht beurteilt werden.

von Gabi EichlProfil

Bezüglich des Ausbaus der Zufahrtsstraße zum evangelischen Gemeindehaus in Wilchenreuth hat der Gemeinderat der Vereinbarung zwischen der Gemeinde und der Teilnehmergemeinschaft zugestimmt. Der Ausbau kostet etwas mehr als 510.000 Euro, dazu gibt es Zuschüsse in Höhe von 65 Prozent, was etwa 330.000 Euro entspricht. Die beschlossene Vereinbarung ist nur der letzte Schritt des mehrfach diskutierten Vorhabens, wonach die Gemeinde nun anstelle des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) als Maßnahmenträger auftritt, um den Ausbau schnellstmöglich umsetzen zu können. An der Höhe der Förderung ändert sich dadurch nichts.

Sein Einvernehmen hat der Gemeinderat dem Bauantrag auf Umbau und Modernisierung des Wohnhauses in Hammerharlesberg 2 erteilt.

Bürgermeisterin Marianne Rauh berichtete von ihren Bemühungen um Informationen bezüglich des umstrittenen Süd-Ost-Links. Sie sprach von Schreiben an Mandatsträger, darunter der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, an den Netzbetreiber Tennet und an die Bundesnetzagentur. In dem Schreiben an Aiwanger legt Rauh dar, dass es „für uns unverständlich ist, warum die genannte Trasse quer durch die Landschaft verlegt werden soll und dabei massive negative Auswirkungen auf die Natur und Umwelt in Kauf genommen werden“. Rauh bittet darum, die Notwendigkeit der Leitung und die Bündelung mit anderen Infrastrukturen „nochmals intensiv“ zu prüfen. Man spreche sich aber ganz klar gegen eine Verschiebung der Trasse nach dem St.-Florians-Prinzip aus.

Oswald Lingl (FW) erwiderte, eine Verlegung unmittelbar an die Autobahn scheide aus, das sei nicht möglich, das habe auch die Bundesnetzagentur so schon festgestellt. Rauh sagte, das sei noch zu wenig geprüft worden. „Des Ding muss abgeblasen werden“, sagte Günther Meißner (FW).

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