13.10.2020 - 14:21 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Theisseiler Vereinskartell von Corona ausgebremst

Die Vereine der Gemeinde Theisseil sind von Corona ausgebremst. Weihnachtsmarkt und Nikolausdienst sind derzeit nicht vorstellbar. Doch es gibt einen Vorschlag fürs Zeltlager – und ein Nachfolger für den Kartell-Chef ist schnell gefunden.

Kathrin Forster (Mitte) tritt die Nachfolge von Robert Spickenreuther (rechts) an. Ihr stehen Vanessa Bäumler und Florian Neumann (von links) zur Seite.
von Ernst FrischholzProfil

Seine letzte Vereinskartellsitzung nach zwölf Jahren als Vorsitzender war für Robert Spickenreuther Anlass, den Vereinen ein Lob für die stets gute Zusammenarbeit auszusprechen. Mit einem kleinen Geschenk dankte er Rita Kammerer, die fünf Jahre das Protokoll geführt hatte. Unproblematisch, "und das ist heutzutage auch nicht gang und gäbe", lief die Regelung der Nachfolge von Spickenreuther. Er hatte Kathrin Forster „im Auge“ und die Letzauerin erklärte sich auch bereit. Die Wahl fiel einstimmig aus. Als Beisitzer und Schriftführer wurden Florian Neumann und Vanessa Bäumler bestimmt.

Die vorherige Kartell-Sitzung war vor einem Jahr. Danach hatte sich die Kinderfeuerwehr „Löschdrachen“ der Feuerwehr Edeldorf gegründet. Darüber berichtete Vorsitzender Stefan Kett. Theresa Kick ist die Verantwortliche. Vor zwei Monaten hat die Kinderfeuerwehr nun wieder kleine Aktivitäten gestartet.

Zweiter Bürgermeister Karl Völkl bezeichnete die Herbstversammlung auch als „kleines Stück Rückkehr" in den Alltag. Seine Vision sei im nächsten Jahr eine „After-Corona-Party“ aller Vereine des Kartells. Vorher stünde aber der Volkstrauertag an, den die Gemeinde zu organisieren hat. Völkl könne sich Ansprachen in der Kirche vorstellen und danach nur einen Zug der Fahnenabordnungen mit je zwei Teilnehmern zum Kriegerdenkmal. Wie Allerheiligen laufen wird, das liege in Händen der Kirchen. Den Umbau der Homepage auf einen moderneren Stand kündigte der Gemeindevertreter an. Diesen hat sich auch die neue Vorsitzende Forster zum Ziel gesetzt. Dafür brauche sie Fotos.

Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde, Beate Spickenreuther, brachte den Vorschlag, das Zeltlager der DJK für die Kinder im August auf eine Woche auszudehnen, weil dadurch Eltern entlastet würden. Insgesamt höre sie von den Eltern viel Bedauern, dass "derzeit einfach nichts geht". Angesprochen wurden auch eigentlich anstehende Aktionen wie Nikolausdienst und Weihnachtsmarkt. Hier konnte man sich eine Durchführung nach derzeitigem Stand kaum vorstellen.

Verkehrssicherheit in der Gemeinde ist ein großes Thema

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